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Ex-Beatle verprellt alten Kumpel: „Mit Ringo Starr bin ich fertig!“

Horst Fascher (75): Ringo Starr ließ seinen alten Weggefährten nicht an sich rankommen.
Horst Fascher (75): Ringo Starr ließ seinen alten Weggefährten nicht an sich rankommen.
 Foto: dpa

Er holte die „Beatles“ aus Liverpool in seinen „Star-Club“. Mit seiner Hilfe starteten sie auf dem Kiez ihre Weltkarriere. Horst Fascher ist eine Legende. Die enge Verbundenheit des 75-Jährigen zu den Ex-Pilzköpfen hält bis heute. Denkste! Als Ringo Starr (71) jetzt zum Konzert in Hamburg weilte, wurden Fascher und andere alte Kumpels rüde abgewiesen. Will der „Super-Starr“ mit alten Weggefährten nichts mehr zu tun haben?

„Ich habe ihn kennengelernt, als er ein Niemand war. Aber scheinbar ist er total abgehoben“, sagt Fascher verärgert. Trotz Backstage-Passes gewährte man dem „Star Club“-Gründer keinen Einlass hinter die Stadtpark-Bühne. Auch andere Rock’n’Roll-Veteranen wie Lee Curtis mussten draußen bleiben. Vor dem Hyatt-Hotel, in dem der Ex-Beatle nächtigte, wimmelte man Fascher ebenfalls ab: „Herr Starr möchte nicht gestört werden!“

Der „Beatles“-Entdecker frotzelt: „Unter Ringos diversen Entgiftungskuren hat wohl auch sein Gehirn gelitten.“ Anders kann er sich den Gedächtnisverlust des heutigen Multimillionärs nicht erklären. In den 60er Jahren zogen Fascher und die „Fab Four“ regelmäßig über die Meile. „Die Jungs konnten dort machen, was sie wollten. Ich hab’ sogar vor der Polizei für sie geradegestanden“, erzählt er. Eines Nachts musste er Ringo im „Hotel Pacific“ vor einer Sex-Attacke des schwulen Little Richard retten. „Dafür war er mir ewig dankbar. Er lud mich öfter nach London ein. Wir waren zusammen frühstücken, eben richtig gute Freunde.“ So ändern sich die Zeiten.

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