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Stierkampf in Barcelona: Olé! Sechs jagen Jungbulle Vettel

Macht Sebastian Vettel der neue hochnäsige McLaren von Lewis Hamilton etwa Sorgen?
Macht Sebastian Vettel der neue hochnäsige McLaren von Lewis Hamilton etwa Sorgen?
 Foto: dapd

Arriba, Arriba, Ándale! Die Formel 1 dreht vor dem Spanien-Grand-Prix (Sonntag, 14 Uhr, RTL&Sky live) in den roten Bereich.

So heiß war der Kampf an der Spitze noch nie: Sechs Teams liegen im Training innerhalb einer Sekunde. Jenson Button ist Schnellster vor Sebastian Vettel, Nico Rosberg und Lewis Hamilton. Befeuert wird der Kampf durch das Reifen-Roulette mit erstmals zwei deutlich verschiedenen Mischungen. Pirelli schärft das Menü von Chefkoch Bernie Ecclestone mit einem Schuss Tabasco – aber ob das Vettel und seiner „Abbey“ schmeckt?

Gleich sechs Rivalen wollen unserem Jungbullen (53 Punkte) die WM-Führung abjagen: von Hamilton (49) bis Kimi Räikkönen (34). Und zwischen den Rivalen knistert’s auch privat. Auf in den Stierkampf! Wir servieren Ihnen den Intim-Report aus dem Fahrerlager.

Vettel wettet auf Kimi
Die spannendste Frage neben der WM-Entscheidung: Welcher Rückkehrer gewinnt eher: Michael Schumacher oder Kimi Räikkönen? Sebastian Vettel ist mit beiden befreundet und traut Schumi nach wie vor einen Sieg zu. Doch wenn es ums Geld geht, würde er auf Kimi setzen: „Da könnte man drauf wetten. Ich glaube, die Quote für den Michael sieht im Moment ein bisschen schlechter aus. Aber wenn es eine Chance auf den Sieg gibt, wird er sie neun aus zehn Mal ergreifen.“

Schumi adelt Rosberg
Sie sind keine Silber-Zicken wie 2007 Lewis Hamilton und Fernando Alonso. Doch nach Schumis Reifen-Schelte schlug sich Mercedes-Kollege Nico Rosberg auf die Pirelli-Seite – auch um sich selber als Teamleader zu etablieren: „Das Reifen-Management ist eine tolle Herausforderung.“ Schumi verzeiht Nico aber die Stichelei – und adelt ihn sogar. Provokant gefragt, ob Rosberg die harten Manöver gegen Hamilton und Alonso in Bahrain von ihm gelernt habe, sagt Schumi cool: „Ich bin für meine Einstellung bekannt und fahre immer bis an die Grenze. Das hat Nico auch getan – und die FIA hat es nicht bestraft. Es war also nichts Falsches daran.“ Trotz der Wertschätzung will er ihm die Führungsrolle nicht kampflos überlassen: „Wenn Nico ein Rennen gewinnen kann, wüsste ich nicht, warum ich nicht auch eins gewinnen kann.“

Alonso zickt gegen Vettel
Das freche Rosberg-Manöver wurmt Ehrgeizling Alonso immer noch. Als ihn Vettel damit aufzieht („Fernando will immer, dass wir ihm Platz lassen“), erinnert ihn der Spanier, dass er auch den Rambo spielen kann: „Wie ich es letztes Jahr mit Sebastian in Monza gemacht habe.“ Vettel musste damals aufs Gras ausweichen, kann aber jetzt drüber lachen: „Er dachte, mein Auto wäre weniger breit.“ Mal sehen, was passiert, wenn sie sich in Alonsos Heimrennen wieder so nahe kommen.

Hamilton hochnäsig
Er war schon immer überzeugt: Ich bin der Beste. In Barcelona wirkt Lewis Hamilton auch optisch hochnäsig: Die McLaren-Techniker verpassten seinem MP4-27 eine Nasen-OP – aber ohne hässlichen Höcker. Hamilton: „Dadurch strömt mehr Luft unters Autos und erzeugt mehr Abtrieb am Heck.“ Wichtiger für seinen 1. Saisonsieg sind aber fehlerfreie Reifenwechsel. Nach den Pannen in China und Bahrain tauschte Teamchef Martin Whitmarsh die Crew aus. Ob’s in der Hitze des Gefechts hilft...

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