Mit Nasenhöcker

Schumi enthüllt den neuen Silberpfeil

Michael Schumacher (l) und Nico Rosberg präsentieren den neuen Silberpfeil.
Michael Schumacher (l) und Nico Rosberg präsentieren den neuen Silberpfeil.
Foto: dpa

Noch 26 Tage müssen sich die Formel-1-Fans gedulden. Dann beginnt die neue Saison. Vor dem Saisonauftakt am 18. März mit dem Großen Preis von Australien hat der deutsche Werksrennstall MercedesAMG als letztes der Top-Teams seinen neuen Formel-1-Rennwagen vorgestellt.

Rekordweltmeister Michael Schumacher und Landsmann Nico Rosberg enthüllten am Dienstagmorgen auf dem Circuit de Catalunya nahe Barcelona den Silberpfeil für die kommende Saison. „Tage wie dieser sind irgendwie spezielle Momente, voller Hoffnung und Vorfreude“, erklärte Schumacher.

Der siebenmalige Champion Schumacher und Rosberg durften mit dem neuen Wagen insgesamt schon 454 Kilometer für Filmaufnahmen absolvieren. Mit dem W03 hofft das deutsche Fahrergespann die hohen Erwartungen endlich erfüllen zu können.

„Ich glaube, wir haben ein ganz ordentliches Auto. Aber ich kann nicht garantieren, dass die Konkurrenz nicht ein viel besseres hat“, sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug nach der offiziellen Präsentation und mit Blick auf das erste Kräftemessen mit den Konkurrenten um Weltmeister Sebastian Vettel. Das Ziel ist laut Haug aber klar.

„Wir waren zweimal Vierter und das Ziel ist, Schritt für Schritt Richtung Platz eins zu gehen. Das geht nicht auf einmal, es ist wie beim Bergsteigen. Man braucht ein Zwischenlager, da muss man sich sicher fühlen, und von dem Zwischenlager kann man weiter nach oben klettern“, sagte der Mercedes-Sportchef: „Das geht nicht in drei Jahren. Aber das endgültige Ziel ist natürlich, ganz nach vorne zu kommen, zu gewinnen und letztlich auch Weltmeistertitel zu gewinnen.“

Bislang wartet das Mercedes-Team seit der Übernahme des Weltmeister-Rennstalls Brawn GP vor gut zwei Jahren auf den ersten Sieg. „Ich glaube, dass unser Team auf den F1 W03 stolz sein kann“, sagte Teamchef Ross Brawn.

Mercedes stehen insgesamt acht Tage zur Verfügung, um das Auto testen zu können. Auch am Mercedes sticht vor allem der Nasenhöcker ins Auge.

Auch interessant
Weitere Meldungen Motorsport
McLaren-Pilot Jenson Button fuhr beim Training in Monaco an die Spitze.

Nachdem das Training am Morgen wegen eines Motorschadens im Tunnel zehn Minuten früher beendet worden war, störte am Mittag immer wieder Regen das Testprogramm der Piloten.  mehr...

Kölsch mit dem Nachfolger: Schumi mit Paul di Resta.

Schon länger scheint es, als hätte Michael Schumacher ein wenig die Lust an der Formel 1 verloren, denn die Misserfolge und Strafen nehmen kein Ende. Nun gibt es ein neues Gerücht über sein Karriereende.  mehr...

Schöne Mädels, bunte Nummern – die Formel 1 ist derzeit ein Lotteriespiel.

Nächste Ziehung in Monaco. Aber nur Nieten für Schumi! Titelverteidiger Sebastian Vettel führt die WM zwar an. Aber nur noch punktgleich mit Ferrari-Star Fernando Alonso, der sein Glück kaum fassen kann.  mehr...

Datum:  21.2.2012
Empfehlen: E-Mail
Kontakt: Redaktion
Artikel: Drucken