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FIA-Bekenntnis bleibt aus: Nürburgring muss um Formel-1-Zukunft bangen

Der Nürburgring kämpft um seine Zukunft in der Formel 1.
Der Nürburgring kämpft um seine Zukunft in der Formel 1.
Foto: dpa

Die Zukunft der Formel 1 auf dem insolventen Nürburgring wird zur Hängepartie. Am Mittwoch teilte der Internationale Automobilverband FIA zwar mit, dass es im kommenden Sommer ein Rennen in Deutschland geben wird - an welchem Ort, ließ der Motorsport-Weltrat bei seiner Tagung in Istanbul aber offen. Die gekündigten Betreiber des Nürburgrings rechnen sich jedoch weiter große Chancen auf den Rennzirkus aus.

Auf der Internetseite der FIA hieß es am Mittwoch, dass der Termin für den Großen Preis von Deutschland um 14 Tage auf den 7. Juli vorverlegt wurde. Ein weiteres Rennen in Europa solle es am 21. Juli geben. Ein Ort für die Rennen wurde aber weiter nicht genannt.

Der Sprecher der ehemaligen Nürburgring-Betreiber, Karl-Heinz Steinkühler, sagte auf dapd-Anfrage: Formel-1-Boss Bernie Ecclestone wolle im kommenden Jahr ein Rennen in der Eifel, einen Vertragsabschluss habe es allerdings noch nicht gegeben.

In den nächsten Tagen werde es aber voraussichtlich zu einer verbindlichen Entscheidung kommen, fügte er hinzu. Die Nürburgring Automotive GmbH (NAG) werte die bisherigen Signale positiv für den Nürburgring.

Pachtstreit beeinflusste Verhandlungen negativ

Bereits in der vergangenen Woche hatten die NAG-Gesellschafter Jörg Lindner und Kai Richter eingeräumt, dass der Pachtstreit am Nürburgring die Verhandlungen mit Ecclestone negativ beeinflusst habe. Dennoch seien die Gespräche am vergangenen Donnerstag wieder aufgenommen worden.

„Das muss jetzt kurzfristig klappen“, sagte Lindner mit Blick auf den angestrebten Beginn des Kartenvorverkaufs noch vor Weihnachten.

Die NAG hatte vergangene Woche einen Vergleich mit der insolventen staatlichen Nürburgring GmbH geschlossen. Demnach verliert die NAG weitgehend an Einfluss, und das operative Geschäft geht an die Sanierer der Rennstrecke über.

Allerdings dürfen die NAG-Gesellschafter ein mögliches Formel-1-Rennen in der Eifel ausrichten, wenn für dieses von der Nürburgring GmbH keine zusätzlichen Gebühren gezahlt werden müssen.

Dafür stelle die Nürburgring GmbH die Strecke 14 Tage lang kostenfrei zur Verfügung. Im Gespräch für ein Rennen im kommenden ist auch noch der Hockenheimring in Baden-Württemberg.

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