Motorsport
Informationen zu Formel 1 und Motorsport

Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

Einigung mit Ecclestone: Perfekt! Formel 1 am Nürburgring

Foto: dpa

Die Formel 1 wird jetzt nun doch definitiv im Sommer auf dem Nürburgring rollen: Die Betriebsgesellschaft der insolventen Nürburgring GmbH, NBG, einigte sich nach langen Verhandlungen mit Chefvermarkter Bernie Ecclestone.

Das bestätigen Regierungskreise am Mittwochabend in Mainz. Das Rennen ist für den 7. Juli geplant.

Damit ist nach monatelangen Verhandlungen klar, dass Weltmeister Sebastian Vettel & Co. in diesem Jahr auf der Traditions-Rennstrecke in der Eifel fahren können. Der Automobilverband FIA hatte den Ort des Rennens im Rennkalender noch offengelassen. Im Gespräch war auch der badische Hockenheimring gewesen.

Die langwierigen Verhandlungen waren von der Insolvenz der staatlichen Besitzfirma der Rennstrecke im vergangenen Sommer überschattet worden. Dazu kam ein Streit zwischen Rheinland-Pfalz und den damaligen privaten Pächtern, denen das Land wegen ausstehender Pacht im Februar 2012 gekündigt hatte. Nach der Insolvenz einigten sich Ex-Pächter, die Nürburgring Automotive GmbH (NAG), und Sanierer: Die NAG gab Betrieb und Immobilien zurück, sollte aber noch die Formel 1 managen und verhandelte daher mit Ecclestone.

Am vergangenen Wochenende berichtete der „Spiegel“ dann, Ecclestone habe die Verhandlungen abgebrochen. Für diesen Fall hatten die Sanierungsverwalter des insolventen Rings betont, selbst mit Ecclestone sprechen zu wollen. Als Knackpunkt galt stets, dass der klamme Nürburgring keine Fahrerfeldgebühr zahlen wollte.

Dass nun eine Einigung zustande kam, wurde im politischen Mainz positiv aufgenommen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz (beide SPD) freuten sich über den Durchbruch für die Formel 1 am Nürburgring, kommentierte Regierungssprecherin Monika Fuhr über den Kurznachrichtendienst Twitter. „Das ist eine gute Nachricht für die Region.“

Die frühere SPD-Alleinregierung hatte am Nürburgring vor einigen Jahren für 330 Millionen Euro einen riesigen Freizeitpark bauen lassen. Dorthin kommen viel weniger Besucher als erwartet. Um einen 330-Millionen-Kredit zu decken, mussten vorrangig Haushaltsmittel verwendet werden. Der Versuch der Privatfinanzierung war 2009 gescheitert.

comments powered by Disqus
Weitere Meldungen Motorsport
29. August: Stolz posiert Max Verstappen vor dem Showrennen in Rotterdam im neuen Toro-Rosso-Overall.

Wovon Mick Schumacher noch träumt, wird für Max Verstappen am Freitag Realität: Er gibt im Training zum Japan-GP in Suzuka sein Formel-1-Debüt!   mehr...

Max Verstappen darf am Freitag zum ersten Mal ins Formel-1-Cockpit steigen.

Während andere in seinem Alter noch für die Theorie-Prüfung büffeln, rast er mit dreihundert Sachen über die Rennstrecke. Am Freitag wird Max Verstappen (17) der jüngste Formel-1-Fahrer der Geschichte sein.  mehr...

Nico Rosberg musste das Rennende frustriert als Zuschauer erleben.

Nach dem Rosberg-Aus hat Mercedes die Ursache ermittelt: Es ist keine Verschwörung, sondern ein Kurzschluss gewesen.   mehr...







Abnehmen mit Fitmio