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„Mangelhaft“ für die Pirelli-Reifen: Schumi bleibt im Gummi-Streit hart

Schumi und der Gummi-Ärger: Auch beim Test in  Mugello ist er nicht gerade begeistert.
Schumi und der Gummi-Ärger: Auch beim Test in Mugello ist er nicht gerade begeistert.
Foto: dpa

Mit diesen Gummis wird Schumi nicht mehr warm.„Natürlich sind die Reifen für alle gleich, und jeder muss damit zurechtkommen.

Aber ich bleibe bei dem, was ich letzte Woche gesagt habe“, beharrt Schumi nach dem Test am Mittwoch in Mugello auf seinem Urteil „Mangelhaft“ für die Pirelli-Reifen: „Wir fahren mit 60, 70 Prozent durch die Kurve, sonst fliegen einem die Reifen um die Ohren. Das finde ich nicht ganz so passend.“

Schumi bleibt im Gummi-Streit hart. Trotz der direkten Konter von Mercedes-Sportchef Norbert Haug („Die Reifen sind eine Challenge von vielen.“) und Teamkollege Nico Rosberg („Das ist auch eine Herausforderung, ich finde das interessant.“) legt sich der Altmeister mit Pirelli an.

Und das, obwohl die Italiener auf Wunsch der Teams extra weiche Gummis „gebacken“ haben – für spanndere Rennen.

Pirelli-Chef Paul Hembery verrät ein pikantes Detail: „Der Leiter der zuständigen Team-Arbeitsgruppe war Ross Brawn.“ Also Schumis eigener Chef! Derjenige, der ihm im letzten Vertragsjahr einen Wagen hinstellt, der ihn mit vier Defekten in vier Rennen um sein erstes Podium seit 2006 brachte.

Jetzt reicht’s Hembery. Der Brite bohrt in Schumis offener Wunde: „Ich kann Michaels Frust verstehen. Wir haben vier verschiedene Sieger gesehen und einer davon war sein Teamkollege, zwei davon Deutsche. Kimi kommt zurück und steht im vierten Rennen als Zweiter auf dem Podium.“ Autsch!

Beim Test fuhr Schumi übrigens 144 Runden – reibungslos, aber langsam. Er wurde zwei Sekunden hinter den zeitgleichen Romain Grosjean (Lotus) und Kamui Kobayashi (Sauber) Achter.

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