In New York fahren jeden Tag 600.000 Menschen Taxi. Bisher steigen die meisten von ihnen in einen Ford Crown Victoria. Doch die Zukunft der legendären „Yellow Cabs“ kommt aus Japan, genauer: von Nissan.
Nissan-Chef Carlos Ghosn und der New Yorker Bürgermeister Michael R. Bloomberg stellten den Prototypen vor zum Auftakt der New York Auto Show (noch bis zum 15. April). Bei der Entwicklung seien Anregungen von Taxifahrern und Passagieren berücksichtigt worden, die geholfen hätten, das „Taxi der Zukunft“ gegenüber seinen Vorgängern zu verbessern, sagte Ghosn.
Ein Nissan NV200 Taxi vor der New Yorker Skyline. Als „Yellow Cab“ wird der Nissan ab 2013 das Stadtbild der Metropole prägen.
Foto: HerstellerDer eigens entwickelte 2-Liter-Vierzylinder-Motor ist verbrauchs- und damit emissionsarm. Nissan will aber bereits frühzeitig mit mehreren Nissan Leaf Taxi-Versuchsfahrzeugen die Effektivität von Elektroautos im Taxi-Betrieb testen.
Der NV200 in der Taxi-Variante bietet Platz für vier Passagiere mit Gepäck. Schiebetüren, Haltegriffe und Trittbretter erleichtern das Einsteigen. Das Panorama-Dach gibt den Blick auf die New Yorker Skyline frei. Außerdem hat das Taxi eine separate Klimaanlage für den Fahrgastraum, die von den Passagieren selbst eingestellt werden kann.
Chevrolet Malibu/Tahoe (2008)
Eine im wahrsten Wortsinne bunte Mischung sind diese Taxis aus Dubai: US-Modelle von Chevrolet, aber ein Taxizeichen im deutschen Stil.
Foto: AutonewsNissan hatte 2011 den Zuschlag bekommen, nachdem der japanische Hersteller sich in einem zweijährigen Ausschreibungsmarathon mit seinem Entwurf gegen die Mitbewerber durchgesetzt hatte. Bisher stellte Ford mit dem Crown Victoria die „Yellow Cabs“. Sie werden nun nach und nach aus dem Straßenbild verschwinden. Ein Entwurf aus dem Hause Ford für einen Nachfolger auf Basis des Ford Transit unterlag gegen den Nissan. Auch der türkische Hersteller Karsan konnte sich nicht durchsetzen.
Ende 2013 werden die ersten Nissan NV200 als New York City Taxi ausgeliefert. „Der Nissan NV200 wird das sicherste, bequemste und praktischste Taxi, das die Stadt je hatte“, sagte Bürgermeister Michael R. Bloomberg bei der Enthüllung des Prototypen.
Mercedes GLK
Seinem Kompakt-SUV GLK hat Mercedes ein Facelift verpasst. In die Frontleuchten haben die Designer jetzt einen auffälligen Knick nach unten eingearbeitet. Der große Zentralstern wird von zwei massiven Querstreben im Grill gehalten – die dritte Strebe fällt weg. In den Lufteinlässen rechts und links unter den Scheinwerfern sitzt das serienmäßige LED-Tagfahrlicht. Auch die Rückleuchten sind jetzt in LED-Technik ausgeführt.
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