Motor
Neuigkeiten und Trends rund um das Autofahren

MOPORatgeberMotor
Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

Schnelle, laute Musik: Diese Songs gefährden Autofahrer

Musik kann gefährlich sein, wenn sie Autofahrer ablenkt und zum schnellen Fahren animiert.
Musik kann gefährlich sein, wenn sie Autofahrer ablenkt und zum schnellen Fahren animiert.
Foto: dpa

Laute Musik lenkt ab. Schnelle Musik bringt den Puls auf Trab und den Gasfuß aufs Pedal. Ein britisches Online-Portal hat das im Experiment untersucht – und eine Liste der gefährlichsten Songs für Autofahrer aufgestellt.

Das britische Online-Portal „Confused“ hat vier Frauen und vier Männer auf eine jeweils 500 Meilen lange Autofahrt geschickt. Die Hälfte der Fahrt legten die Teilnehmer ohne Musik zurück. Die andere Hälfte fuhren sie unter dem Einfluss verschiedener Musikrichtungen. Dabei wurden Geschwindigkeit, Beschleunigungs- und Bremsverhalten der Fahrer überwacht.

Das Ergebnis: Eine Playliste mit Hip-Hop-Stücken ließ eine Fahrerin aggressiver beschleunigen und bremsen als die anderen Teilnehmer. Ein männlicher Proband fuhr unter dem Einfluss von Heavy Metal wesentlich schneller, als alle anderen. Und selbst als beruhigend geltende Klassik lenkte ab und führte bei Mann und Frau zu Fahrfehlern im Vergleich zur ohne Musik zurückgelegten Strecke.

Lautstärke und vor allem das Tempo der Musik entscheidet, ob sie die Aufmerksamkeit und Vorsicht beim Fahren beeinträchtigt.
Lautstärke und vor allem das Tempo der Musik entscheidet, ob sie die Aufmerksamkeit und Vorsicht beim Fahren beeinträchtigt.
Foto: dpa

Takt schneller als der Puls

Verantwortlich für das veränderte Fahrverhalten sei neben der Lautstärke vor allem das Tempo der Musik. Lieder, die deutlich schneller getaktet sind als der Ruhepuls des Menschen (60 bis 80 Schläge in der Minute) seien aufregend und verführten unbewusst zum Rasen, erläutert der Psychologe Dr. Simon Moore gegenüber „Confused“.

Entsprechend hätten Songs, deren Rhythmus dem Ruhepuls entspricht, einen positiven Einfluss auf den Fahrstil. Als beruhigende Musik-Beispiele werden in dem Bericht „Come Away With Me“ von Norah Jones oder „Tiny Dancer“ von Elton John genannt.

Die zehn Musikstücke, die im Experiment am meisten zu Unaufmerksamkeit und schnellem Fahren angestachelt haben, finden Sie zum Durchklicken in unserer Textgalerie.

Gleich geht s weiter: Bitte einfach kurz die Frage zum Spot beantworten.

Auch interessant
comments powered by Disqus
Weitere Meldungen Motor
SMS schreiben am Steuer ist eine gefährliche, aber verbreitete Unsitte.

Simsen Sie während des Autofahrens? Das ist nicht nur gefährlich, sondern könnte in Zukunft viel schneller von der Polizei erkannt werden, als Ihnen lieb ist.   mehr...

Toyota setzt auf Fantasienamen: Seit 1966 gibt es den Corolla,  2007 musste er zunächst dem Auris Platz machen. Grund war eine Vereinheitlichung der Namen auf die Endung „is“..

Golf oder Polo, Avensis oder Corolla, M oder X – die Autohersteller lassen sich bei der Namensgebung viel einfallen, um ein Modell unverwechselbar zu machen. Die Strategien sind höchst unterschiedlich. Was steckt hinter den Autonamen?  mehr...

Vor allem in der Dämmerung steigt das Risiko vn Wildunfällen.

Durch die Zeitumstellung steigt das Risiko von Wildunfällen. Wenn die Uhren in der Nacht auf Sonntag (26. Oktober) eine Stunde zurückgestellt werden, fällt der Berufsverkehr ab Montag weitestgehend in die Dämmerung.   mehr...

Aktuelle Verkehrslage in Hamburg
Aktuelle Videos






Stationärer Blitzer an der Bramfelder Chaussee

Kleine Temposünden sind ärgerlich und kostspielig. Mit dieser Karte von Hamburgs stationären Blitzgeräten vermeiden Sie die unnötigen Bußgeldbescheide.