Champagner oder Sekt? Egal – Silvester wird es in Hamburger Haushalten millionenfach Plopp machen. Top-Weinexperte Markus Berlinghof vom Hotel Louis C. Jacob hat für die MOPO zwölf Schäumer aus Supermärken und Discountern getestet.
Richtig die Nase verzogen hat der 32-jährige Sommelier von „Jacobs Restaurant“ (zwei Michelin-Sterne) beim Test nicht einmal. Sogar ausgesprochen begeistert war er vom Mumm-Sekt für nur 3,88 Euro. Berlinghof: „Ein Super-Preisleistungsverhältnis.“ Aber auch von den Champagnern ( 9,99-19,99 Euro) war der Weinexperte angetan.
Worin unterscheiden sich Champagner und Sekt überhaupt? Champagner wird seit Jahrhunderten nur in der französischen Champagne in einem aufwendigen und streng kontrollierten Verfahren produziert. Sekt dagegen wird meist in großen Stahltanks hergestellt. Ausnahme sind deutsche Winzersekte oder französische Crémants. Sie werden ähnlich sorgfältig wie Champagner abgefüllt und in der Flasche vergoren. Die Preise erreichen allerdings auch oft schon Champagner-Niveau.
Testsieger! 1. Jacquart
Gekauft bei: Rewe
Beurteilung: Feingliedrige Perlage, reifes Aroma, man schmeckt Mandarine und Mirabelle heraus, außerdem nussige Töne.
Preis/Leistung: 19,99 Euro sind für diesen Marken-Champagner vollkommen angemessen.
Fazit: Ein sehr guter Speisebegleiter, den man den ganzen Abend über genießen kann.
Foto: Florian Quandt
TESTSIEGER 1 MUMM EXTRA DRY
Gekauft bei: Lidl
Beurteilung: Frisch, trocken, saftig, Noten von Apfel und Limette, sehr gute Länge.
Preis/Leistung: 3,88 Euro sind ein Superpreis.
Fazit: Der Mumm ist ein echtes Schnäppchen, gut als Aperitif oder zu einem Raclette.
Foto: Florian Quandt
Barmbek oder Blankenese, Eimsbüttel oder Eppendorf: Machen Sie den Test, welcher Hamburger Stadtteil am besten zu Ihnen passt!
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