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So tickt Hamburg: HafenCity top, Wilhelmsburg flop: Die Lieblings-Viertel der Hamburger

Die HafenCity aus der Luft. Hier, direkt am Wasser, würden die Hamburger am liebsten wohnen.
Die HafenCity aus der Luft. Hier, direkt am Wasser, würden die Hamburger am liebsten wohnen.
Foto: HafenCity GmbH / hfr

In Hamburg wohnt man gerne. Ohne Frage. Aber was denken die Hamburger über die einzelnen Stadtteile? In einer repräsentativen Umfrage unter 500 Hamburgern fragte die MOPO am Sonntag: Wo würden Sie gerne wohnen, wo gar nicht? Und wo in Hamburg leben die unfreundlichsten Bewohner?


Darum wohne ich hier: Die Hamburger lieben es grün! Für jeden Zweiten waren grüne Flächen der Hauptgrund, in sein Viertel zu ziehen. Aber auch günstige Mieten, ein kurzer Arbeitsweg und gute Einkaufsmöglichkeiten sind für die Wahl des Wohnorts ausschlaggebend. Kinderfreundlichkeit und Kulturangebote spielen hingegen nur eine untergeordnete Rolle. Erstaunlich auch: Fast 90 Prozent fühlen sich in ihrem Stadtteil wohl. Das ist doch mal eine gute Nachricht!


Ich bleibe hier: Deswegen möchte auch die Hälfte der Befragten in ihrem Stadtteil bleiben. Wenn es doch ein Umzug sein soll, dann sind die HafenCity und Eimsbüttel die beliebsten Ziele. Das angeblich neue Szene-Viertel Wilhelmsburg liegt dagegen, genau wie St. Pauli, nicht besonders hoch im Kurs. Überraschend: Auch Ottensen gehört nicht zu den bevorzugten Wohngegenden.


Nie im Leben ziehe ich dahin: Wilhelmsburg ist auch das Viertel, in das die meisten Befragten niemals ziehen wollen. Aber auch Billstedt, Steilshoop und Neugraben-Fischbek sind wahrlich unbeliebt. Mit einer Wohnung in Winterhude hingegen hätten nur wenige ein Problem.


Wilhelmsburg holt aber auf: Obwohl die Hamburger nicht den Sprung über die Elbe machen wollen, hat der Stadtteil ihrer Meinung nach doch das meiste Entwicklungspotenzial. Mehr als jeder Dritte glaubt an eine positive Zukunft des größten Hamburger Stadtteils.


Die mag ich nicht: Vorurteile sind ja so eine Sache. Fragt man, wo die unfreundlichsten Menschen wohnen, haben die Billstedter die traurige Führungsposition. Doch direkt dahinter folgen die feinen Blankeneser, auch die betuchte Klientel der HafenCity hat ein Image-Problem. Die Luruper dagegen, die sind gern gesehen.

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