Diese Umfrageergebnisse sind der Hammer: Nicht nur dass die Hamburger genervt sind von ständig steigenden Kosten, von immer wieder verschobenen Eröffnungsterminen und vom Baustopp, der das Projekt weit zurückgeworfen hat. All das ist nicht überraschend. Verblüffend aber ist, dass die Hamburger ihr neues Wahrzeichen nicht mal mehr schön finden: 53,5 Prozent halten überhaupt nichts von der Architektur, während nur noch 46,5 Prozent das Bauwerk mögen. Entsprechend „schnuppe“ ist den Bürgern die Eröffnung. Nur ein Drittel (33,9 Prozent) freut sich darauf.
All das geht hervor aus einer repräsentativen Studie von Mafo.de, einem Online-Marktforschungsinstitut, im Auftrag der MOPO am Sonntag. 500 Bürger zwischen 18 und 65 sind dabei nach ihrer Meinung zu Hamburgs neuem Wahrzechen befragt worden. Nicht mal 20 Prozent glauben demnach daran, dass der zuletzt angekündigte Eröffnungstermin 2015 eingehalten wird. 18 Prozent sagen, mit der Fertigstellung sei nicht vor 2020 zu rechnen. 36 Prozent tippen auf das Jahr 2016, 26 Prozent sogar auf 2017. Eine Ohrfeige für die Politiker im Rathaus: 77 Prozent der Bürger finden, dass sich die Stadt mit dem Hickhack um die Elbphilharmonie ziemlich blamiert hat. (ow)
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