Viele betuchte Hamburger wollen mitgestalten. Mehr als 1.200 Stiftungen gibt es in unserer Stadt. Viele spenden Geld. Aber was sind den Hanseaten Obdachlose oder Scheibenputzer wert? Die MOPO fragte nach.
Hamburger haben ein Herz für die Abgehängten der Gesellschaft. So der erste Eindruck. 87,1 Prozent haben laut Umfrage schon einmal Geld gespendet – knapp die Hälfte spendet allerdings nur einmal im Jahr.
Misstrauen lösen offenbar Menschen aus, die auf der Straße um Geld bitten. Mehr als die Hälfte der Befragten sagen, dass sie nichts geben, wenn sie von Obdachlosen, Scheibenputzern oder Profi-Sammlern angesprochen werden. Lieber spenden die Befragten an Organisationen. Am Herzen liegen ihnen – klar – Kinder und Tiere. 40,7 Prozent geben an, für die Kinderhilfe gespendet zu haben, 39,3 Prozent für Tierschutz.
Kinderhilfe 40,7 %
Tierschutz 39,3 %
Katastrophenhilfe 28,9 %
Umweltschutz 22,2 %
Kulturelles 10,4 %
Ernährungsprogramme 8,1 %
Menschenrechtsorganisationen 7,4 %
Parteien 3,0 %
Anderes 26,7 %
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