Mit klopfendem Herzen ziehe ich den DIN-A4-Umschlag aus meinem Briefkasten, die Finger werden schwitzig, die Beine zittrig. Nie war die Aufregung so groß.
Nicht als die Abschlussnoten für mein Studium kamen, auch nicht bei der Zu- oder Absage für den Job.
Vorsichtig pule ich einen Riss in den Umschlag, zerre den glatten Papierstapel aus der Hülle und fühle mich, als wäre ich gerade auf eine Goldader gestoßen. Kann nicht sein, denke ich. Unmöglich ist das. Ich halte meinen Hamburger Mietvertrag in den Händen.