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Moin Moin: Drei Gänge auf der Krawatte

Julian König
Julian König
Foto: MOPO

Ein Mann sticht am Nebentisch seine Gabel in den Salat. Das Dressing spritzt auf die Krawatte. „Verdammt“, platzt es aus ihm heraus. Kurz darauf beugt er sich nach vorne, versucht, bei seinem Essenspartner etwas auf dem Handy zu lesen.

Zack. Der Binder tunkt mitten in seinem Nudelteller. Tomatensoße. Farblich passend ändert sich seine Gesichtsfarbe. Als dann auch noch sein Kakaopäckchen tropft und einen braunen Fleck auf dem Schlips hinterlässt, schmeißt er die „Drei-Gänge-Krawatte“ wütend in den Müll.

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