Als Kind umziehen ist doof: Man muss Freunde zurücklassen, wird von den Kindern im neuen Viertel kritisch beäugt. Ich konnte mir als Vierjährige allerdings schnell Respekt verschaffen
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Schnell zeigt die Dame am Mittelweg Zeichen der Ungeduld. Sie straft das rote Männchen mit bösen Blicken, wünscht sich nichts sehnlicher, als dass es endlich verschwindet. Dann schlägt sie zu.
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Aufschriften auf Firmenwagen sind immer wieder ein ergötzliches Thema. Jetzt stand ich am Eimsbütteler Markt hinter einem Transporter, auf dem stand: „Vor Ihnen fahren die Maler mit Freude am Beruf.“
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Die beiden Mädels in der S-Bahn sind ins Gespräch vertieft. Es geht um ihre Englisch-Klausur vom Vormittag. Nacheinander gehen sie die Fragen durch, besprechen ihre Antworten.
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Der Umgangston vieler Menschen lässt gelinde gesagt zu wünschen übrig. Unflätige Pöbeleien machen dabei auch vor Kindern nicht halt. Die Radfahrerin fährt auf dem Gehweg, benutzt zudem die falsche Straßenseite.
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Die beherrschende Farbe in Harvestehude ist Schneeweiß. Zumindest was die Farbe der Altbau-Fassaden betrifft. Doch in bester Lage an der Ecke Isestraße/Eppendorfer Baum stemmt sich ein Hausbesitzer gegen den Trend.
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Mit klopfendem Herzen ziehe ich den DIN-A4-Umschlag aus meinem Briefkasten, die Finger werden schwitzig, die Beine zittrig. Nie war die Aufregung so groß.
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Bei Klassentreffen wird so manches in Erinnerung gerufen, das man längst verdrängt hat. Sei es das Bonanza Fahrrad, der Zauberwürfel oder der Musikgeschmack.
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Sonntag in der Oper: Parsifal wird gegeben – immerhin fünf Stunden dauert die Wagner-Oper. Nix für Weicheier, fit sollte man für diesen Marathon schon sein.
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Smartphones sind Segen und Fluch zugleich. Man kann zwar jederzeit im Netz surfen, Mails checken und Bekannte bei Facebook beobachten – aber das Telefonieren klappt nicht so gut.
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Von hinten sieht man ihre kleinen Körper kaum – viel zu sehr verdecken die gigantischen Schulranzen die Menschlein, die sich da die Straße langschleppen.
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Es gab viel Unverständnis, ja. Dabei fand ich die Idee von Anfang an hervorragend. Also taufte ich die maulige und übergewichtige Tierheim-Katze Uschi. Von wegen Muschi ... nur ohne M.
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Es ist so weit: Das Kind bekommt ein Billig-Handy. Für Notfälle. Weil es inzwischen auch mal alleine rausgeht, weil es sich vielleicht Mal verläuft oder in Schwierigkeiten gerät.
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