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Tipps für einen klaren Kopf: So hat der Kater keine Chance

Der Rollmops hilft! Ganz wichtig nach der Silvesternacht: ein ausgiebiges Frühstück mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Es kann der gute alte Rollmops sein, aber auch Gemüsebrühe oder saure Gurken helfen.
Der Rollmops hilft! Ganz wichtig nach der Silvesternacht: ein ausgiebiges Frühstück mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Es kann der gute alte Rollmops sein, aber auch Gemüsebrühe oder saure Gurken helfen.
Foto: dpa-tmn

Das neue Jahr beginnt für die meisten so: mit Kopfschmerzen, Übelkeit, trockenem Mund und Müdigkeit. Die Folge allzu üppigen Alkoholkonsums in der Silvesternacht! Wer den Kater vermeiden oder – wenn das nicht klappt – möglichst schnell wieder loswerden will, der sollte folgende goldene MOPO-Regeln beachten.

Vor der Party eine gute Grundlage schaffen! Das bedeutet: Fett- und eiweißreiche Nahrung. Sie bleibt nämlich lange im Magen und verzögert so die Alkoholaufnahme ins Blut.

Trinken Sie nicht wahllos! Alkohol ist nicht gleich Alkohol. In billigem Fusel sind oft katerauslösende Begleitstoffe enthalten. Vor allem Cognac, Rotwein, Rum oder Obstler meiden! Trinken Sie nach jedem Glas Alkohol ein Glas stilles Mineralwasser.

Lassen Sie Nikotin weg! Wer säuft, sollte nicht auch noch rauchen: Neben den anderen negativen Folgewirkungen des Nikotinkonsums entzieht er dem Körper zusätzlich Sauerstoff und Vitamine – und das führt zu Kopfschmerzen und Übelkeit.

Magnesium in rauen Mengen schlucken! Vor dem Schlafengehen sollten Sie mindestens einen halben Liter Mineralwasser zu sich nehmen. Am besten ist es, darin eine Magnesium- und eine Kalzium-Brausetablette aufzulösen. So wird der Vorrat an Spurenelementen aufgefüllt, die der Alkohol dem Körper entzogen hat.

Aspirin schon vorher nehmen! Wer morgens keine Kopfschmerzen haben will, wirft die Pille schon am Abend ein. Wer allerdings zugleich an Übelkeit leidet, sollte besser auf Aspirin verzichten, weil es den Magen zusätzlich belastet. Alternative gegen Kopfschmerzen: Einen Beutel mit Eis an die Stirn halten – das verengt die Blutgefäße und der Schmerz lässt nach. Auch Tigerbalsam oder Pfefferminzöl helfen gegen den Brummschädel.

Finger weg vom „Stützbier“! Viele schwören darauf, den Kater mit Alkohol zu zähmen. Kurzfristig hilft das zwar: Der Drink am Morgen weitet die Blutgefäße und nimmt das Schädelbrummen. Aber das Problem ist nur verschoben. Der Alkohol belastet weiter den Körper.

Kalte Dusche wirkt Wunder! Wer am nächsten Morgen gar nicht mehr wach werden will, sollte sich in die Dusche stellen: mit eiskaltem Wasser von unten nach oben abbrausen. Das bringt sogar Tote wieder auf Trab!

Verzichten Sie auf Kaffee und Cola! Am nächsten Morgen sollten Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen – aber nicht Kaffee oder Cola. Diese Getränke verstärken das Herzrasen noch. Auch stark säurehaltige Getränke wie Orangensaft sind nichts für überreizte Mägen. Besser: Mineralwasser, Früchte- und Kräutertees oder heißes Wasser mit Zitrone.

Ein Apfel gegen die Übelkeit! Wenn Ihnen speiübel ist, können Sie es mit einem Apfel versuchen. Schneiden Sie ihn auf und halten Sie sich die Schnittflächen unter die Nase. Der Duft vermindert den Brechreiz. Gegen Schwindelgefühl und Übelkeit hilft Ingwertee. Er erhöht die Produktion von Magensäure und beruhigt das Nervensystem. Und wenn Sie Sodbrennen haben, ist es gut, auf einem Stück roher Kartoffel zu kauen.

Der Rollmops hilft! Ganz wichtig nach der Silvesternacht: ein ausgiebiges Frühstück mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Es kann der gute alte Rollmops sein, aber auch Gemüsebrühe oder saure Gurken helfen. Ideal ist ein Vollkornbrot mit Tomate, Radieschen, Pfeffer und Salz oder auch Rührei mit Speck. Rote-Bete-Saft und eingelegte Artischockenherzen helfen der Leber beim Alkoholabbau.

Den Kater spazieren führen! Ganz wichtig nach der durchzechten Nacht: Bewegung an der frischen Luft. Das weckt die Lebensgeister. Der Kreislauf wird gestärkt, der Alkoholabbau beschleunigt.

Wo kommt der Kater eigentlich her?

„Kater“ – das Wort hat nichts mit der männlichen Katze zu tun. Es handelt sich bei dem Begriff vielmehr um eine Verballhornung des griechischen Wortes „katarrh“, das eigentlich eine Entzündung der Atemwege bezeichnet.
Dass einem beim Kater der Kopf dröhnt, hat damit zu tun, dass dem Körper beim Alkoholkonsum Flüssigkeit entzogen wird. Der Organismus holt sich die dann aus dem Blut, das dadurch dicker wird. Das Hirn schrumpft und fängt an zu brummen. Auch Acetaldehyd spielt dabei eine Rolle: Dieser Stoff entsteht beim Abbau von Alkohol im Organismus und macht Übelkeit, Kopfschmerzen und Pulsrasen.
Egal, ob wir Champagner, Whisky oder Bier trinken – immer ist es der gleiche Stoff, der uns blau macht: Ethanol.

Gleich geht s weiter: Bitte einfach kurz die Frage zum Spot beantworten.

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