Nach dem verheerenden Beben in Japan strahlt die Atomruine von Fukushima weiter, radioaktiv verseuchte Partikel gelangen in die Umwelt. Um das zu stoppen, will Betreiber Tepco das AKW mit einer Schutzhülle ummanteln, wie neue Pläne zeigen.
Zunächst soll eine Stahlkonstruktion, 47 Meter breit, 42 Meter lang und 54 Meter hoch, errichtet werden. Den Abschluss bildet ein Dachgerüst. Auf die Eisenrahmen werden beschichtete Polyesterplanen gespannt.
Ab 27. Juni soll Reaktor 1, später 3 und 4 in diesen Plastik-Sarkophag gepackt werden. Giftige Teilchen und Dämpfe sollen so nicht mehr entweichen, gleichzeitig wird Regenwasser abgehalten. Derweil gibt es einen Lichtblick für die Opfer: Japans Regierung hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das die Zahlung von Entschädigungen beschleunigen soll.