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Zufriedener HSV-Sportchef: Arnesen: "Wir haben sehr guten Fußball gespielt"

Erst zieht er nach innen, dann hält er drauf: Heung Min Son vernaschte die komplette Abwehr von Hannover 96.
Erst zieht er nach innen, dann hält er drauf: Heung Min Son vernaschte die komplette Abwehr von Hannover 96.
Foto: WITTERS

Die Erleichterung war gewaltig. „Heute Abend gönne ich mir mal ein Bier. Das werde ich richtig genießen“, pustete Frank Arnesen tief durch. Bevor es an den Tresen ging nahm sich der HSV-Sportchef Zeit für die MOPO, sprach über den Sieg gegen Hannover und das nächste Endspiel in Nürnberg.

MOPO: Wie haben Sie die letzten Minuten des Spiels erlebt?

Frank Arnesen: Das war unglaublich. Wir standen alle am Spielfeldrand und haben nur noch auf den Abpfiff gewartet. Mein Puls war bei 220. Ich war sehr überrascht, dass gleich vier Minuten nachgespielt wurden. Das hatte ich zuvor bei einem HSV-Spiel noch nie erlebt. Die Erleichterung war riesig, als dann endlich Schluss war.

Gerade der Auftritt in den ersten 45 Minuten war beeindruckend. War es die beste Halbzeit der Saison?

Ja, wir haben sehr guten Fußball gespielt, hatten viele Chancen und auf der anderen Seite nichts zugelassen. Von der Einstellung und Konzentration hätte es nicht besser sein können.

Was ist mit der Mannschaft in den drei Tagen nach dem Spiel in Hoffenheim passiert?

Das ist Fußball. Man kann das nicht immer erklären, Manchmal will man, aber es klappt nichts. Beim nächsten Mal geht es dann plötzlich wieder. Entscheidend ist, dass wir jetzt in Nürnberg mit der gleichen Einstellung ins Spiel gehen.

In der Vergangenheit folgten nach guten Auftritten oft Rückschläge, Was stimmt Sie zuversichtlich, dass es diesmal anders kommt?

Es ist eine junge Mannschaft. Sie lernt aus jedem Spiel. Der Druck war diesmal sehr groß. Die Jungs haben gezeigt, dass sie damit umgehen können.

Sind Sie stolz auf das Team?

Stolz bin ich erst, wenn wir es endgültig geschafft haben. Ich bin zufrieden und freue mich für die Mannschaft. Noch haben wir aber drei Endspiele. Es bleibt fünf vor zwölf.

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