Es fiel ihm schwer, die passenden Worte zu finden. Im Grunde genommen reichte ihm eines. Als „bitter, bitter, extrem bitter“, befand Mladen Petric die Niederlage gegen Schalke. Wieder kein Heimsieg, seit knapp acht Monaten schon nicht mehr. Aber zumindest dann doch ein Schmankerl am Sonntagabend – vor allem für die weiblichen Fußball-Fans ...
Petric lieferte es nach seinem Ausgleich zum 1:1. Gerade hatte er Lams schönes Zuspiel in die Maschen gehämmert (37.), da zog er oben rum blank. Getragen von seinen Emotionen und der Erlösung riss sich der Kroate sein Trikot vom Leib und schleuderte es auf den Rasen. Gelb gab es dafür, na klar, das aber nahm der „Magier“ in diesem Fall gern in Kauf.
Kurios: Im Taumel der Emotionen vergaß Petric sogar seinen ansonsten nach Treffern üblichen Liebespfeil abzuschießen. Ehefrau Despina ging diesmal leer aus – der Rest der Damenwelt aber erfreute sich an „Mucki-Mladens“ Body.
Der Protagonist hingegen ärgerte sich schwarz – weil Schiri Kircher nach 59 Minuten die vermeintliche HSV-Führung wegpfiff. S04-Keeper Fährmann wurde von einem Mitspieler (und außerhalb des Fünfmeterraumes) behindert, ließ den Ball fallen – Guerrero brauchte nur noch einschieben. „Dass er das abpfeift, ist völlig unverständlich“, polterte Petric, „ich weiß nicht, wie er darauf kommt.“
Passte irgendwie zur diesmal sehr ansprechenden HSV-Leistung – mit wieder mal verpatztem Ergebnis.
Am Trikot, an der Stimme oder an der Frisur - es gibt unterschiedliche Merkmale an denen HSV-Fans ihre Lieblingsspieler erkennen können. Aber wie sieht es denn mit den Augen aus?
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 81 | ||
| 2 | Bayern München | 77:22 | 73 | ||
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 64 | ||
| 4 | B. Mönchengladbach | 49:24 | 60 | ||
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 54 | ||
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 53 | ||
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | 48 | ||
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | 44 | ||
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | 42 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | 42 | ||
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | 41 | ||
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | 40 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 47:51 | 39 | ||
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | 38 | ||
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | 36 | ||
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | 31 | ||
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | 30 | ||
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | 23 | ||
Ein Spiel, ein Sieg: Frank Arnesens Trainerkarriere beim HSV hätte nicht besser laufen können. MOPO.DE zeigte die Punkteausbeute aller 33 Bundesliga-Trainer des Vereins.
Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.
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