HSV
Der HSV bei der MOPO: News, Interviews und Ergebnisse zum Fußball-Bundesligisten Hamburger SV.

MOPOSportHSV
Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

Zoff nach Derby-Absage: Veh: "St. Pauli soll schön auf dem Teppich bleiben"

HSV-Trainer Armin Veh hätte auch lieber gespielt.
HSV-Trainer Armin Veh hätte auch lieber gespielt.
Foto: WITTERS

Der Sonntag fiel für Armin Veh ins Wasser – in jeder Hinsicht. Erst die Derbyabsage, dann auch noch dezente Vorwürfe von Seiten des Nachbarn vom Kiez. Es passte ins Bild, dass der HSV-Trainer dann auch noch von einem TV-Mann heiß gemacht wurde. St. Pauli habe gepöbelt, so hieß es. Entsprechend angepikst machte Veh seinem Ärger Luft.

MOPO: Von St. Paulis Seite sind leichte Vorwürfe zu hören. Was sagen Sie dazu?

Veh: Wenn ich höre, dass Pauli sich aufregt, geht mir das auf den Keks! Die bringen es doch selbst nicht fertig, einen gescheiten Rasen zu verlegen. Der Platz, auf dem die spielen, das hat mit Fußball nichts zu tun! Wir versuchen zumindest, einen guten Platz zu haben, damit die Zuschauer ein vernünftiges Spiel sehen. Und dann regen die bei Pauli sich auf. Dann sollen sie herkommen und sich anschauen, was Sache ist. Die sollen schön auf dem Teppich bleiben. Wenn die keine Ahnung haben, sollen sie den Babbel halten.


MOPO: Sie sind richtig wütend.
Veh: Ich habe keine Lust, dass wir jetzt als die Deppen dastehen – in die Richtung läuft es nämlich. Wer wollte denn bitte, dass dieses Spiel ausfällt? Wäre der Rasen drei Tage eher verlegt worden, wäre es das Gleiche gewesen. Wenn es so regnet, kannst du nichts machen.

MOPO: Wie gehen Sie mit der Absage um?
Veh: Es lässt sich ja nicht ändern. Es gibt Dinge, die sind so, die kann man nicht beeinflussen.

MOPO: Wann und wie haben Sie davon erfahren?
Veh: Wir wollten ja nachmittags noch auf dem Platz trainieren. Als wir drauf waren, war mir klar, dass wir wohl nicht spielen können. Wir haben dann ganz normal draußen trainiert und sind mit dem Bus ins Hotel gefahren. Aber ich habe mir gedacht, dass der Platz zu schlecht war.

MOPO: Vermuten Sie, dass das Verhältnis zu St. Pauli nun angespannter sein wird?
Veh: Dass ich Stani gut leiden kann, ist doch klar, das bleibt auch so. Aber wenn da irgendwer was sagt und sich wichtig macht, rege ich mich auf. Dann ist der Kuschelkurs vorbei.

MOPO: Haben Sie einen Wunschtermin für die Neuansetzung?
Veh: So schnell wie möglich. Und wenn die sich so über uns aufregen, spielen wir halt mit Wut im Bauch.

Auch interessant
Kommentare
Von 21 Uhr abends bis 8 Uhr morgens können Sie hier keine Kommentare schreiben. Wir bitten um Verständnis.
Weitere Meldungen HSV
Stillsitzen fällt ihm schwer: Joe Zinnbauer gestikulierend beim Spiel gegen Bayern.

Er schreit, springt auf, gestikuliert – ruhig ist Joe Zinnbauer am Spielfeldrand nicht gerade. Mit seiner emotionalen Art wurde der neue HSV-Trainer von vielen direkt mit Jürgen Klopp verglichen. Der 44-Jährige kann damit nur wenig anfangen.   mehr...

Pierre-Michel  Lasogga (hier gegen Bayerns Dante) konnte sich in dieser Saison noch nicht entscheidend durchsetzen. Der neue HSV-Trainer Joe Zinnbauer macht seinem Stürmer-Star jetzt Mut.

Der Kaltstart ist geglückt – doch nun geht die wilde Fahrt erst richtig los. Am Mittwoch in Gladbach will Joe Zinnbauer mit dem HSV wieder Vollgas geben und das starke 0:0 gegen die Bayern bestätigen. Damit es gelingt, schlägt der so energisch wirkende Trainer ganz sanfte Töne an – und verteilte Streicheleinheiten an seinen Torjäger Pierre-Michel Lasogga.   mehr...

Kumpels aus der Schweizer Nationalmannschaft: HSV-Abräumer Valon Behrami (r.) kennt neben Bayerns Xherdan Shaqiri (M.) auch Gladbachs Granit Xhaka ganz genau. Morgen kommt es zum Duell.

Mit Genuss nahm sich Valon Behrami gegen die Bayern Xherdan Shaqiri zur Brust, kaufte seinem Kollegen aus der Schweizer „Nati“ den Schneid ab. Am Mittwoch geht Valons muntere Schweizer-Jagd weiter – auf Eidgenossen Sommer und Xhaka.  mehr...

Unser HSV
Wählen
Holmes






Abnehmen mit Fitmio
HSV-Quiz
Platz 5: HSV-Fanliebling Sergej Barbarez bringt es in 174 Bundesligaspielen auf 65 Tore.

Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.