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Vom Nobody zum HSV-Star: Hakan Calhanoglu: Jetzt fehlt nur noch das Happy End!

Der nächste Streich: Hakan Calhanoglu erzielte in Hannover schon sein zehntes Saisontor in der Bundesliga.
Der nächste Streich: Hakan Calhanoglu erzielte in Hannover schon sein zehntes Saisontor in der Bundesliga.
Foto: dpa

Er bleibt Hamburgs großer Hoffnungsträger. In Hannover traf Hakan Calhanoglu schon zum zehnten Mal in dieser Saison – erneut wunderschön und knochentrocken. Doch die Lage des HSV macht ihm zu schaffen.

Unter der Woche musste er pausieren. Eine leichte Grippe machte Calhanoglu zu schaffen. An Training war nicht zu denken. Sofort klingelten bei den Fans die Alarmglocken, denn wenn einer aktuell für das Überleben des HSV in der Liga sorgen könnte, dann "Prinz" Hakan. Der Deutsch-Türke soll auch gegen Wolfsburg wieder den Unterschied ausmachen - vor allem, weil Rafael van der Vaart fehlen wird.

Durch den Freistoß-Trick erzielte Hakan Calhanoglu das zwischenzeitliche Tor zum 1:1.
Durch den Freistoß-Trick erzielte Hakan Calhanoglu das zwischenzeitliche Tor zum 1:1.
Foto: Fishing4

In Hannover zauberte Calhanoglu, der auch schon in der Woche zuvor gegen Leverkusen stark aufspielte, einen Freistoß rein. Das nächste Highlight in der Saisonbilanz des Deutsch-Türken, der in Abwesenheit des verletzten Pierre-Michel Lasogga die Torgarantie der Hamburger ist. In den vergangenen acht Bundesligaspielen traf er fünf Mal – genau so oft wie in der gesamten Hinrunde. Nebenbei löste Calhanoglu sein Torversprechen ein. Schon zur Winterpause hatte er in der MOPO verkündet: „Mein Ziel ist es, noch mindestens fünf weitere Treffer zu erzielen! Ich kenne die Bundesliga jetzt und werde noch stärker sein.“ Persönlich ist also alles im Lot bei Hakan.

Doch die prekäre Lage des HSV nagt an Hamburgs Prinzen. „Ich kann mich nach Niederlagen nicht über meine Tore freuen, unterm Strich war es ja nichts wert“, stellt er klar. Erst wenn der HSV gerettet sein sollte, wird sich der 20-Jährige vielleicht mal kurz zurücklehnen können, um zu begreifen, was in dieser Saison mit ihm passiert ist.

Vom Nobody zum Star – fehlt nur das Happy End.

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