HSV
Der HSV bei der MOPO: News, Interviews und Ergebnisse zum Fußball-Bundesligisten Hamburger SV.

MOPOSportHSV
Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

Verein muss zittern: Verlässt Mladen Petric den HSV noch diesen Sommer?

HSV-Stürmer Mladen Petric: Verlässt er noch diesen Sommer den HSV?
HSV-Stürmer Mladen Petric: Verlässt er noch diesen Sommer den HSV?
Foto: WITTERS

Es hatte sich in den letzten Wochen bereits angedeutet, nun ist es offiziell. Mladen Petric hat den HSV-Verantwortlichen endgültig klar gemacht, dass er seinen im nächsten Sommer auslaufenden Vertrag vorerst nicht verlängern wird. Damit ist der Kroate auch als Kandidat für das Kapitänsamt aus dem Rennen. Die nächste Frage lautet: Verlässt er den HSV nun womöglich schon in diesem Sommer?

Seit Wochen wurde geredet und verhandelt. Immer wieder setzten sich Sportchef Frank Arnesen, Coach Michael Oenning und der Stürmer zusammen. Der HSV wollte das Thema eigentlich bis zum ersten Bundesligaspiel am kommenden Freitag in Dortmund vom Tisch haben. So richtig überzeugt war Petric von diesem Plan nie. Nun wurden die Gespräche laut HSV „bis auf weiteres vertagt.“ Arnesen meint: „Wir hätten gern jetzt mit ihm verlängert, akzeptieren aber, dass er sich mit der Entscheidung Zeit lassen möchte.“

Wann dies sein wird, ist komplett offen. Petric will weiter die Entwicklung beim HSV abwarten. Überzeugt haben ihn die letzten Wochen in Hamburg offenbar noch nicht. Denn im Gegensatz zum HSV kann es sich der 30-Jährige nicht erlauben, erst in ein paar Jahren wieder international zu spielen. Er sagt: „Ich möchte diese so wichtige Entscheidung über den weiteren Verlauf meiner Karriere ganz in Ruhe und ohne jeglichen Druck treffen.“

Der Verlierer ist erstmal der HSV. Mit der Absage des Stürmers fehlt die Planungssicherheit. Sofort drängt sich die Frage auf, ob Petric bei einem entsprechenden Angebot nun direkt gehen dürfte, schließlich wäre er im nächsten Sommer ablösefrei. Beim HSV bleibt man erstmal cool. „Einen Wechsel in diesem Sommer kann ich mir nicht vorstellen“, sagt Klubboss Carl Jarchow. Oenning meint: „Ich habe weiter die Hoffnung, dass er lange beim HSV bleibt.“

In der Hand haben die Hamburger die weitere Entwicklung allerdings nur bedingt. Transferschluss ist erst am 31. August. Petric sagt im Hinblick auf seine Zukunft: „Zum gegebenen Zeitpunkt werden wir uns sicher wieder zusammensetzen. Jetzt freue ich mich erstmal auf die neue Saison.“

Umfrage Sport
Saisoneröffnung:

Der Spaß im Volkspark beginnt am Dienstag ab 16 Uhr – dann öffnet die Plaza hinter der Westtribüne. Ein buntes Programm (u.a. mit Musik, Torwandschießen und Cheerleadern) wird geboten, ab 17.30 Uhr kommen Sportchef Frank Arnesen und einige Profis zur Talkshow vorbei. Nach dem Spiel (Anpfiff: 19.15 Uhr) geht’s weiter mit Mucke – Lotto und Pape werden ab 21.15 Uhr die Saisoneröffnung abrunden.

comments powered by Disqus
Weitere Meldungen HSV
Cléber und Rudnevs (r.) im Duell (Archivfoto)

Bereits zum zweiten Mal verzichtet HSV-Trainer Joe Zinnbauer auf die Dienste von Cléber und Artjoms Rudnevs. Beide fahren nicht mit nach Berlin.  mehr...

Von den vier Spielen mit Arsenal gegen Chelsea und Salomon Kalou hat Johan Djourou (l.) keines verloren.

Im Sommer wechselte der ehemalige Chelsea-Torjäger Salomon Kalou (29) an die Spree. Drei Treffer hat er für Hertha bereits erzielt. Zumindest morgen soll kein weiterer hinzukommen. Einer, der dafür sorgen will, ist HSV-Verteidiger Johan Djourou (27), der Kalou bestens kennt.  mehr...

Da geht Hamburgs Sportchef das Herz auf: Peter Knäbel steht auf Schinken-Bananen – vor allem, wenn Gattin Petra sie zubereitet.

Man nehme eine süße Banane, umwickle sie mit würzigem Schinken, beiße hinein – und schon dreht sich einem der Magen um. Oder?! Denkste! Peter Knäbel singt ein anderes Lied – und schwört auf die Schinken-Banane.  mehr...

Wählen
Holmes






Abnehmen mit Fitmio
HSV-Quiz
Platz 5: HSV-Fanliebling Sergej Barbarez bringt es in 174 Bundesligaspielen auf 65 Tore.

Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.