Er ist der Garant im HSV-Tor - und soll am Mittwoch auch den Kasten des DFB-Teams sauber halten: Bundestrainer Jogi Löw setzt im Testspiel gegen Frankreich (ab 21 Uhr, live in der ARD) auf René Adler.
“Rene Adler hat in der Bundesliga eine sehr starke Hinserie gespielt”, so Löw. “Nachdem er gegen die Niederlande in unser Aufgebot zurückgekehrt ist, hat er nun eine Chance verdient, sich gegen Frankreich zu beweisen."
Der Lohn für Adlers konstant starke Leistung, der entscheidenden Anteil an den letzten Erfolgswochen des HSV hat. Daran änderte auch der Patzer im Nord-Derby gegen Bremen nix. Da ließ Adler Sokratis' Schuss ins Tor flutschen - und Bundestorwarttrainer Andy Köpke sah von der Tribüne aus zu.
Der 28-jährige Keeper freut sich auf seinen Einsatz: "Das ist eine schöne Überraschung für mich. Gegen Holland saß ich ja nur auf der Bank, deswegen fühlt es sich jetzt wie ein richtiges Comeback an", so Adler. "Ich kann mich nur bedanken für das Vertrauen. Auch beim HSV. Ohne den Wechsel nach Hamburg und den Rückhalt, den ich hier erfahren habe, wäre auch eine Rückkehr in die Nationalmannschaft nicht möglich gewesen."
An Bayern-Keeper Manuel Neuer zieht Adler allerdings in naher Zukunft nicht vorbei. Löw: "Bei den entscheidenden WM-Qualifikationsspielen im März vertrauen wir wieder Manuel Neuer. Aktuell ist er unsere klare Nummer eins.
Auch HSV-Kapitän Heiko Westermann zählt erneut zum Kader. „Es ist eine schöne Bestätigung für mich. Gerade bei so einem Prestige-Duell wie gegen Frankreich im Kader zu stehen, ist eine tolle Sache“, sagt Westermann.
Für das erste Länderspiel des Jahres 2013 sind insgesamt 23 Spieler nominiert, mit Ausnahme von Holger Badstuber kann Löw auf seine bewährten Kräfte zurückgreifen.
Wieder dabei: Bayern-Stürmer Mario Gomez, der wegen einer Sprunggelenksverletzung mehr als drei Monate kein Spiel bestritten hatte und sein letztes Länderspiel im EM-Halbfinale gegen Italien am 28. Juni 2012 in Warschau absolvierte.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Bayern München | 98:18 | 91 | ||
| 2 | Borussia Dortmund | 81:42 | 66 | ||
| 3 | Bayer Leverkusen | 65:39 | 65 | ||
| 4 | FC Schalke 04 | 58:50 | 55 | ||
| 5 | SC Freiburg | 45:40 | 51 | ||
| 6 | Eintracht Frankfurt | 49:46 | 51 | ||
| 7 | Hamburger SV | 42:53 | 48 | ||
| 8 | B. Mönchengladbach | 45:49 | 47 | ||
| 9 | Hannover 96 | 60:62 | 45 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 39:47 | 44 | ||
| 11 | VfL Wolfsburg | 47:52 | 43 | ||
| 12 | VfB Stuttgart | 37:55 | 43 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 42:44 | 42 | ||
| 14 | Werder Bremen | 50:66 | 34 | ||
| 15 | FC Augsburg | 33:51 | 33 | ||
| 16 | 1899 Hoffenheim | 42:67 | 31 | ||
| 17 | Fortuna Düsseldorf | 39:57 | 30 | ||
| 18 | SpVgg Greuther Fürth | 26:60 | 21 | ||
Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.
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