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Sportdirektor Frank Arnesen: Kein klares Bekenntnis zu Oenning

Frank Arnesen (57) arbeitete zwei Jahre als Sportchef und auch Interimstrainer für den HSV. Im Mai 2013 wurde er entlassen.
Frank Arnesen (57) arbeitete zwei Jahre als Sportchef und auch Interimstrainer für den HSV. Im Mai 2013 wurde er entlassen.
Foto: WITTERS

Wer wird ab Sommer Cheftrainer beim HSV? Die Frage steht ganz oben auf Frank Arnesens To-do-Liste. „Das ist die wichtigste Entscheidung, die wir nun treffen müssen“, sagt der künftige Sportchef. „Spätestens in fünf Wochen sollte es Klarheit geben.“

Wer zurzeit sein Favorit ist, will Arnesen nicht verraten. Klar ist, zum Kandidatenkreis gehört auch der aktuelle Coach Michael Oenning. Am Mitt- wochabend setzten sich beide in Hamburg zu einem ersten großen Gespräch zusammen. „Es hat über zwei Stunden gedauert, wir haben uns viel über Fußball unterhalten. Jetzt kenne ich seine Philosophie, Spielweise, Taktik und den Umgang mit dem Nachwuchs. In erster Linie haben wir aber nicht über die Zukunft des Trainers, sondern über Spieler gesprochen“, sagt Arnesen. Dennoch: Oenning hat einen guten Eindruck hinterlassen. Ob er Chancen hat, länger beim HSV zu bleiben, ließ Arnesen trotzdem offen. „Dazu sage ich nichts.“

Zum Anforderungsprofil des künftigen Trainers meint der Däne: „Er muss der Richtige für die Zukunft sein. Ich werde alle Spielerverpflichtungen mit ihm absprechen. Die Erfahrung ist dabei nicht entscheidend. Für mich kommt es nur auf die Qualität an.“ Fragt man Nationalspieler Dennis Aogo, würde Michael Oenning diese mitbringen. „Er hat uns wieder Selbstvertrauen gegeben. Erstmal hat der HSV mit ihm alles richtig gemacht.“

Ob Arnesen ähnlich denkt, steht spätestens Ende April fest. Noch gehören Ståle Solbakken (FC Kopenhagen) und Morten Olsen (Dänemark) eher zu den Top-Favoriten des Dänen.

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