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Sein letztes HSV-Heimspiel: Mladen Petric: „Mein Abschied macht mich traurig”

Gemischte Gefühle vorm letzten HSV-Heimspiel: Mladen Petric
Gemischte Gefühle vorm letzten HSV-Heimspiel: Mladen Petric
Foto: WITTERS

Vielleicht überrascht er sich sogar selbst. „Es wird ein sehr emotionaler Tag – ich bin schon auf meine Reaktion gespannt“, sagt Mladen Petric. Es heißt Abschied nehmen. Am Sonnabend gegen Mainz (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.DE). Noch einmal Volkspark. Und dann wohl nie wieder.

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Es ist so, wie es sein sollte, denn zum Ende hin haben sich alle wieder lieb. Zumindest wird es so dargestellt. Petric, Hamburgs bester Torjäger der vergangenen vier Jahre, darf neben Paolo Guerrero von Beginn an ran. „Weil er es sich verdient hat“, wie Thorsten Fink befindet. „Man kann sagen, dass eine Ära zu Ende geht.“ Petric nimmt die Blumen dankend an, denn „wir alle haben ja gesagt, dass man positiv auseinandergehen sollte“.


So wird es dann auch geschehen. Trotz aller Irritationen. Es gab sie. Immer wieder und bis zuletzt. Über allem aber stehen Petric’ Tore. Satte 61 in 134 Pflichtspielen. Schöne Dinger, zum Teil richtig wichtige. Und plötzlich kommt Wehmut auf. „Ja, mein Abschied macht mich traurig“, erklärt „Magier“ Mladen. „Ich habe hier Freunde gefunden und schöne Dinge erlebt.“

Und schwere Pleiten, wie in den Europacup-Halbfinals gegen Bremen und Fulham. Auch das ist die Ära Petric beim HSV: Das sehnsüchtige Warten auf einen Titel, der nicht kommen sollte. „Aber die positiven Seiten überwiegen“, so der 31-Jährige.


Nun der Abschied. Seit Mitte März weiß der Kroate Bescheid, dass er künftig woanders zaubern muss. „Ich hatte Zeit, mich auf diesen Tag vorzubereiten“, sagt er. Spanien, England, Italien und die USA seien Optionen für einen Wechsel, „auch die Bundesliga. Aber ich habe mich noch nicht entschieden, was ich machen werde.“


Zunächst wartet noch der letzte Auftritt im Volkspark. Er soll zum Genuss werden. „Mit dem Ziel, zu punkten, das steht über allem.“ Und vielleicht gibt’s sogar noch ein Törchen vom „Magier“, gefolgt von einem süßen Abschiedsgruß an die HSV-Fans. Petric’ Jubel-Pfeil wurde in Hamburg zu seinem Markenzeichen, vor ein paar Monaten aber schaffte er ihn ab.

Holt er ihn zum Abschied etwa nochmal raus? „Mal schauen“, sagt er und lächelt. „Vielleicht kommt es durch die Emotionen ja so.“ Die Fans lassen sich überraschen. Und Mladen auch.

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Platz 5: HSV-Fanliebling Sergej Barbarez bringt es in 174 Bundesligaspielen auf 65 Tore.

Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.