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Rettung war so nah : Gründen die HSV-Frauen jetzt einen eigenen Verein?

Die Frauenmannschaft des HSV
Die Frauenmannschaft des HSV
Foto: WITTERS

Der HSV zieht seine Frauen aus finanziellen Gründen aus der Bundesliga zurück. Am Gesamtetat von 750 000 Euro für die neue Saison fehlten nur 70 000 bis 100 000 Euro – dabei war die Rettung so nah!

Benjamin Eta, Freund von HSV-Spielerin Marie-Louise Bagehorn, hatte mit anderen Unterstützern ein Konzept entwickelt, die Finanzlücke zu schließen. „Wir waren sehr weit, haben die Sponsorensuche angeleiert“, berichtet der Landesliga-Spieler von Blau-Weiß 96 Schenefeld. Sieben Stammspielerinnen wollten trotz Gehaltseinbußen bleiben, zwei Spielerinnen des Erstligisten Leipzig kommen. Eine A-Lizenz-Trainerin war bereit, die Bundesliga auch mit schmalem Budget anzugehen.

„Es ist möglich, Frauenfußball in Hamburg besser zu promoten“, war sich Eta sicher und brachte den HSV bis vergangenen Freitag zum Nachdenken über das Konzept. Fallstricke blieben, etwa die Bedenken des bisherigen Trainers Achim Feifel über die sportliche Perspektive des Kaders. Ohne weitere Rücksprache teilte der Verein dann am Montagabend seine Entscheidung mit.

„Der Vorstand hat die Geduld verloren“, schildert der enttäuschte Eta seine Eindrücke. Auch beim DFB ist das Bedauern über den Bundesliga-Rückzug groß. Die gescheiterten Retter der HSV-Bundesliga-Kickerinnen denken nun über die Gründung eines reinen Frauenfußballvereins nach. Die Lücke, die die Entscheidung des HSV gerissen hat, dürfte sich aber auch dann wohl erst nach Jahren wieder schließen.

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