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Pokal-Pleite in Stuttgart

1:2! Cacau schießt HSV raus

Von Simon Braasch
Stuttgarts Torschütze Cacau jubelt.
Stuttgarts Torschütze Cacau jubelt.
Foto: Bongarts/Getty Images

Alles beim Alten. Der DFB-Pokal geht in die entscheidende Phase – und der HSV ist mal wieder nicht dabei. Das 1:2 (0:1) beim VfB Stuttgart bedeutete das überflüssige Aus im Achtelfinale. Weil Cacau doppelt traf und die HSV-Profis sich im Auslassen bester Chancen überboten.

 

Nun hat es also auch Thorsten Fink noch erwischt, im letzten Spiel des Jahres. Alle neun Pflichtspiele war der Trainer mit dem HSV ungeschlagen geblieben, Partie Nummer zehn ging in die Hose – und damit vielleicht die letzte Chance der Hamburger, sich nach dieser Saison noch für den Europapokal zu qualifizieren.

Eine bittere, weil komplett unnötige Pleite. Der VfB wirkte vom Anpfiff weg verunsichert, ließ den HSV kommen – und der nahm dankend an. Nach Diekmeiers Flanke scheiterte Jansen per Kopfball-Aufsetzer an Ulreich (11.), der auch Guerreros Linksschuss parierte (12.). Sechs Minuten später konnte der Peruaner die Kugel freistehend per Kopf nicht in Richtung VfB-Tor platzieren – bitter (18.).

Stattdessen ging der Schuss nach hinten los. Bruma rutschte bei Molinaros Flanke weg, Cacau hatte freie Bahn und vollendete sicher – 1:0 für den VfB (22.), der wohl immer noch nicht wissen wird, wie er überhaupt in Führung gehen konnte.

Ein kleiner Schock für den HSV. Petric kam nach der Pause, Hamburg war nun noch offensiver – und das zahlte sich schnell aus. Klasse, wie „Magier“ Mladen Guerrero bediente, dann in die Mitte eilte und die Vorarbeit seines Partners vollenden wollte. Nur Kvist war einen Tick schneller – Eigentor, der verdiente Ausgleich (54.).

Und doch wurde es ein bitterer Abend. Zunächst pennte der HSV hinten erneut, ließ Molinaro zuviel Platz, Cacau drückte die Flanke ins Netz (62.). Spielentscheidend aber war die Abschlussschwäche der Fink-Elf, die dramatische Formen annahm!

Ob Tesche (70.), Guerrero (75.) oder Petric (per Kopf/78.) – sie alle scheiterten freistehend (!) an Ulreich. Ein teures Auslassen hochkarätiger Möglichkeiten. Allein der Einzug ins Viertelfinale hätte dem HSV eine Million Euro als Prämie beschert. So aber geht der Traum von Berlin auch diesmal ohne den HSV weiter. 1987 feierte er dort seinen letzten bedeutenden Titelgewinn. Auch 25 Jahre danach wird das Warten kein Ende nehmen.

HSV-KURZPÄSSE

STREICHLISTE

21 Profis nahm Thorsten Fink mit nach Stuttgart – weil er vor der Winterpause noch das ein oder andere Gespräch führen sollte. Neben Tolgay Arslan und Jacopo Sala, die ohnehin für den Kader nicht zur Debatte standen, landete auch Zhi Gin Lam auf der Tribüne.

HSV in Stuttgart: Die MOPO-Noten

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Datum:  21.12.2011
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1. Bundesliga
Mannschaft Tore Punkte
1 Borussia Dortmund 80:25 81
2 Bayern München 77:22 73
3 FC Schalke 04 74:44 64
4 B. Mönchengladbach 49:24 60
5 Bayer Leverkusen 52:44 54
6 VfB Stuttgart 63:46 53
7 Hannover 96 41:45 48
8 VfL Wolfsburg 47:60 44
9 Werder Bremen 49:58 42
10 1. FC Nürnberg 38:49 42
11 1899 Hoffenheim 41:47 41
12 SC Freiburg 45:61 40
13 1. FSV Mainz 05 47:51 39
14 FC Augsburg 36:49 38
15 Hamburger SV 35:57 36
16 Hertha BSC Berlin 38:64 31
17 1. FC Köln 39:75 30
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