Es war die größte Überraschung in der HSV-Startelf. Und es bleibt eines der größten Aufreger-Themen. Ausgerechnet nach seinem starken Auftritt gegen Leverkusen mit dem „Brustlöser-Elfmeter-Tor“, das Trainer Thorsten Fink selbst als Erlösung für den Stürmer gewertet hatte, blieb Mladen Petric am Mittwoch in Hoffenheim nur die Joker-Rolle.
Fink hatte zwar angekündigt, ein wenig rotieren zu wollen. Gemeinhin aber durfte erwartet werden, dass Marcus Berg eine schöpferische Pause erhält. Fink entschied sich anders. Seine Begründung: „Mit 31 Jahren hat man vielleicht nicht die Kraft, drei Mal 90 Minuten 100 Prozent zu geben. Ich wollte einen Spieler haben, der viel läuft. Deswegen hat Arslan gespielt. Mit Petric haben wir dann auch zwei Tore bekommen, also hat sich nicht viel geändert.“
Petric habe die Entscheidung professionell aufgefasst („Mladen ist ein Junge, der so etwas versteht“), enttäuscht aber dürfte er sehr wohl gewesen sein. Nach dem Leverkusen-Spiel hatte er noch gesagt: „Ich freue mich auf die englische Woche. Ich finde diesen Rhythmus super.“ Genießen durfte er ihn nicht. Immerhin: Am Sonnabend gegen Hannover (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.DE) kehrt Petric zurück in die Startelf.
HSV (14./31 Punkte/33:55 Tore) Hannover (H) Nürnberg (A) Mainz (H) Augsburg (A)
FC AUGSBURG (15./30 Punkte/32:47 Tore) Wolfsburg (A) Schalke (H) Gladbach (A) HSV (H)
1. FC KÖLN (16./29 Punkte/36:63 Tore) Gladbach (A) Stuttgart (H) Freiburg (A) Bayern (H)
HERTHA BSC (17./27 Punkte/31:54 Tore) Leverkusen (A) Lautern (H) Schalke 04 (A) Hoffenheim (H)
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Bayern München | 98:18 | 91 | ||
| 2 | Borussia Dortmund | 81:42 | 66 | ||
| 3 | Bayer Leverkusen | 65:39 | 65 | ||
| 4 | FC Schalke 04 | 58:50 | 55 | ||
| 5 | SC Freiburg | 45:40 | 51 | ||
| 6 | Eintracht Frankfurt | 49:46 | 51 | ||
| 7 | Hamburger SV | 42:53 | 48 | ||
| 8 | B. Mönchengladbach | 45:49 | 47 | ||
| 9 | Hannover 96 | 60:62 | 45 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 39:47 | 44 | ||
| 11 | VfL Wolfsburg | 47:52 | 43 | ||
| 12 | VfB Stuttgart | 37:55 | 43 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 42:44 | 42 | ||
| 14 | Werder Bremen | 50:66 | 34 | ||
| 15 | FC Augsburg | 33:51 | 33 | ||
| 16 | 1899 Hoffenheim | 42:67 | 31 | ||
| 17 | Fortuna Düsseldorf | 39:57 | 30 | ||
| 18 | SpVgg Greuther Fürth | 26:60 | 21 | ||
Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.
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