So schnell kann’s gehen. Am Mittwochabend klingelte der AFC Sunderland bei Paul Scharner durch, einen Tag später informierte der Abwehrmann die HSV-Bosse von dem Interesse aus der Premier League – und ist nun bereits mit einem Bein in England.
Der Anruf kam unverhofft und versetzte den Österreicher in Verzückung. „Das zeigt mir, dass ich noch nicht zum alten Eisen gehöre“, sagte er der MOPO. Und: „Natürlich ist das für mich interessant.“ Nun gab’s die gute Nachricht vom HSV: Der Weg zurück auf die Insel ist für Scharner (spielte bis Sommer bei West Brom) frei. Wenn Sunderland sich zügig beim HSV meldet – kommenden Freitag endet die Transferperiode.
„Paul will gern Fußball spielen, das ist zurzeit bei uns schwer für ihn“, erklärt HSV-Sportchef Frank Arnesen. Mit Heiko Westermann, dem verletzten Michael Mancienne und Jeffrey Bruma rangieren drei Innenverteidiger vor Scharner, momentan hat sogar Slobodan Rajkovic die Nase vorn. Deshalb bestätigt Arnesen: „Es wäre schön, wenn wir Paul bis zum Sommer nach Sunderland verleihen könnten und er bis Sommer Spielpraxis sammeln kann.“
Ein Verkauf kommt nicht in Frage, soviel steht fest. „Sunderland hätte gern eine Kaufoption, aber das will Paul nicht“, verrät sein Berater Valentin Hobel. „Wenn er denn geht, ist es für ihn ganz klar, dass er im Sommer zum HSV zurückkehrt. Er will sich unbedingt in der Bundesliga durchsetzen.“
Genau dieses Vorhaben aber könnte den Deal noch zum Kippen bringen. Die Engländer sprechen parallel noch mit zwei anderen Abwehrspielern – und wollen am liebsten eine Leihe mit Kaufoption. Hobel: „Deshalb müssen wir abwarten, wie sie sich entscheiden.“ Doch die Vorzeichen sind klar: Scharner zieht’s für vier Monate auf die Insel. Und der HSV würde etwa 400.000 Euro Gehalt einsparen.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Bayern München | 98:18 | 91 | ||
| 2 | Borussia Dortmund | 81:42 | 66 | ||
| 3 | Bayer Leverkusen | 65:39 | 65 | ||
| 4 | FC Schalke 04 | 58:50 | 55 | ||
| 5 | SC Freiburg | 45:40 | 51 | ||
| 6 | Eintracht Frankfurt | 49:46 | 51 | ||
| 7 | Hamburger SV | 42:53 | 48 | ||
| 8 | B. Mönchengladbach | 45:49 | 47 | ||
| 9 | Hannover 96 | 60:62 | 45 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 39:47 | 44 | ||
| 11 | VfL Wolfsburg | 47:52 | 43 | ||
| 12 | VfB Stuttgart | 37:55 | 43 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 42:44 | 42 | ||
| 14 | Werder Bremen | 50:66 | 34 | ||
| 15 | FC Augsburg | 33:51 | 33 | ||
| 16 | 1899 Hoffenheim | 42:67 | 31 | ||
| 17 | Fortuna Düsseldorf | 39:57 | 30 | ||
| 18 | SpVgg Greuther Fürth | 26:60 | 21 | ||
Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.
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