HSV
Der HSV bei der MOPO: News, Interviews und Ergebnisse zum Fußball-Bundesligisten Hamburger SV.

MOPOSportHSV
Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

Keeper will aber spielen: HSV-Punkt teuer bezahlt: Kacar und Drobny kaputt

Gojko Kacar verletzt sich in der Schlussphase.
Gojko Kacar verletzt sich in der Schlussphase.
Foto: dpa

Die Ärzte im Klinikum Nürnberg Süd wurden vom HSV am späten Sonnabend auf Trab gehalten. Mit Jaroslav Drobny (32) und Gojko Kacar (25) wurden gleich zwei Profis innerhalb einer guten Stunde in die Notaufnahme kutschiert.


Vor allem Kacar hatte es beim 1:1 in Nürnberg schlimm erwischt. Einen Knöchelbruch, ein gerissenes Innenband und eine gerissene Syndesmose mussten die Mediziner diagnostizieren. Noch am späten Abend erfolgte eine 90-minütige Operation. „Das war ein furchtbares Unglück“, sagte Frank Arnesen über die Szene in der 86. Minute, in der Nürnbergs Torschütze Daniel Didavi auf das linke Bein des Serben gefallen war. Der HSV-Sportchef geht von einer Ausfalldauer von „maximal vier Monaten“ aus. Er selbst hatte seine aktive Karriere 1988 wegen einer ähnlichen Verletzung beenden müssen.

Jaroslav Drobny ist mit Nürnbergs Tomas Pekhart zusammengeprallt und muss an der Hüfte behandelt werden.
Jaroslav Drobny ist mit Nürnbergs Tomas Pekhart zusammengeprallt und muss an der Hüfte behandelt werden.
Foto: WITTERS


Drobny kam mit einer schweren Beckenprellung vergleichsweise glimpflich davon. „Er war auf dem Rückweg schon wieder ganz guter Laune. Nach einem Bier wurde es besser, nach dem zweiten noch besser“, lächelte Arnesen. „Erst hatte er gesagt, dass er Donnerstag oder Freitag wieder trainieren will, dann war er schon bei Mittwoch. Ich wäre nicht überrascht, wenn wir Drobny gegen Mainz im Tor sehen.“

HSV-Doc Philip Catalá-Lehnen bestätigt: „Er will. Er will unbedingt.“ Ein leichtes Kopfschütteln begleitete seine Worte. „Das ist ein harter Hund. Mit dieser Verletzung würde ich mich 14 Tage nicht aus dem Bett bewegen.“


Physio Stefan Kliche und seine Kollegen werden in den kommenden Tagen vor allem den riesigen Bluterguss an Drobnys Becken behandeln und dabei „tief in die Trickkiste greifen müssen“. Dass der Tscheche, der seit drei Wochen mit einem Sehnenanriss im linken Daumen spielt, trotz der erneuten Verletzung auflaufen will, imponiert dem medizinischen Stab, ja, schockiert ihn fast schon. „Aber“, sagt Dr. Catalá-Lehnen, „wir können es ihm nun mal nicht verbieten.“.

Auch interessant
comments powered by Disqus
Weitere Meldungen HSV
Rafael van der Vaart ist beim HSV fest eingeplant. Doch aus der Türkei heißt es: Es gibt Verhandlungen.

Rafael van der Vaart zeigt sich beim HSV derzeit in guter Form. Auch deshalb will ihn der HSV behalten. Aus der Türkei gibt es Interessenten.  mehr...

Im Training mischt Cléber bereits voll mit. Doch einen Vertrag beim HSV hat er noch nicht unterschrieben.

Er war beim Auswärtsspiel in Köln dabei, mischt im Training mit, doch der Vollzug von Cléber zum HSV lässt weiter auf sich warten.  mehr...

Nicolai Müller

Gute Nachrichten aus München: Nicolai Müller (26) geht es besser! Am Montag hatte sich der Zugang aus Mainz noch einmal von Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt an der Leiste behandeln lassen.   mehr...

Unser HSV
Wählen
Holmes






Abnehmen mit Fitmio
HSV-Quiz
Platz 5: HSV-Fanliebling Sergej Barbarez bringt es in 174 Bundesligaspielen auf 65 Tore.

Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.