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Jagt er ihn jetzt vom Hof?: Arnesen ist Ruuds Entdecker

Ruud van Nistelrooy winkt beim Bremen-Spiel von der Bank aus.
Ruud van Nistelrooy winkt beim Bremen-Spiel von der Bank aus.
Foto: WITTERS

Rodger Linse hat es kommen sehen. „Ich habe genau diese Situation vorhergesagt“, erklärt Ruud van Nistelrooys Berater. „Vor einem Monat hätte man Ruud nach Madrid gehen lassen können. Das wollte der HSV nicht. Nun sitzt Ruud auf der Bank. Es gibt also nur Verlierer.“ Und reichlich Frust. Wie lange aber wird Ruud die Füße still halten?


Van Nistelrooy auf der Bank – das dürfte früher oder später für Zündstoff sorgen. Linse versucht, seinen Klienten aus der Ferne aufzurichten. „Wenn der Trainer so etwas entscheidet, dann ist das sein gutes Recht“, sagt der Holländer. „Für Ruud gibt's nur eines: arbeiten und kämpfen!“


Sein Abgang im Sommer ist eigentlich ohnehin schon beschlossen, das hat van Nistelrooy klargestellt. Oder ändert sich mit Frank Arnesens Verpflichtung seine Sichtweise? Der Däne gilt als Ruuds Entdecker, lotste ihn 1998 aus Heerenveen nach Eindhoven. Dort startete „Van the man“ mit 62 Treffern in 67 Ligaspielen seine Weltkarriere.


Linse hält sich bedeckt – doch er klang in Sachen Vereinswechsel schon forscher. „Es ist zu früh, darüber zu spekulieren, ob sich Ruuds Meinung ändert“, sagt Linse. „Klar, Ruud und Frank Arnesen kennen sich – aber das muss keine Rolle spielen. Damals war Ruud 21 Jahre alt, nun wird er 35.“


Schwenkt Ruud um? Will er doch bleiben? Klar ist: Der HSV plant für den Sommer den Umbruch. Nichts anderes wurde mit Arnesen besprochen. So könnte Ruuds Entdecker zugleich der sein, der ihn nun nicht mehr will.

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