HSV
Der HSV bei der MOPO: News, Interviews und Ergebnisse zum Fußball-Bundesligisten Hamburger SV.

MOPOSportHSV
Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

Interview mit 96-Angreifer: Schlaudraff: „Hamburg muss drin bleiben“

96-Angreifer Jan Schlaudraff (v.) hielt bereits im Hinspiel Hamburgs Heiko Westermann auf Trab.
96-Angreifer Jan Schlaudraff (v.) hielt bereits im Hinspiel Hamburgs Heiko Westermann auf Trab.
Foto: Witters

Jan Schlaudraff steht mit Hannover 96 da, wo der HSV hin wollte – auf einem Europa-League-Platz. Im MOPO-Interview spricht das Schlitzohr über das Erfolgsgeheimnis und seine Wünsche für den HSV. (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.DE)

MOPO: Herr Schlaudraff, wie geht es ihrem Körper nach den vielen englischen Wochen?
JAN SCHLAUDRAFF: Natürlich merkt man die Knochen. Aber das Saisonende haben ja alle schon vor Augen. Jetzt werden wir all unsere Kräfte bündeln und voll durchziehen, damit wir wieder in die Europa League kommen. Das wäre für uns ungefähr so, wie wenn Dortmund oder Bayern Meister werden würde.

Woher kommt der Zusammenhalt, der 96 auszeichnet?
Die Mischung ist einfach optimal. Wir haben junge und erfahrene Spieler und vor allem viel Spaß zusammen. Sportdirektor und Trainer haben das Team richtig gut zusammengestellt.

Mit Diouf, Abdellaoue und Ya Konan hat Ihr Verein drei Spieler aus Norwegen aus dem Hut gezaubert, die gleich eingeschlagen haben. Zufall?
Nein. Da kommen drei Faktoren zusammen. 1. Der Manager hat ein super Auge für solche Jungs. 2. Der Trainer integriert sie schnell ins Team und 3. Wir nehmen die Jungs in der Mannschaft super auf.

Haben Sie gute Erinnerung an das Hinspiel gegen den HSV (1:1)?
Jein.

Sie haben immerhin eines der Tore des Jahres geschossen...
Ja, daran denke ich auch noch gerne zurück. Ich habe vorher aber auch zwei große Chancen ausgelassen.

Damals war der HSV ebenbürtig. Jetzt spielt er doch wieder gegen den Abstieg. Überrascht?
Ja, das ist schon überraschend. Normalerweise hat die Mannschaft so viel Qualität und so viele gute Spieler, dass sie kein Abstiegskandidat ist.

Geht Ihre Mannschaft gegen einen Abstiegskandidaten wie heute beim HSV anders ins Spiel?
Nein. Jeder weiß, dass der HSV 120 Prozent geben wird, um die drei Punkte zu holen. Sie müssen gewinnen. Wir werden versuchen, unser Spiel durchzubringen, gut zu stehen und zu kontern.

Was würde es bedeuten, wenn der HSV absteigt?
Der HSV ist ein Traditionsklub, der in die Bundesliga gehört. Er muss unbedingt drin bleiben.

Drücken Sie die Daumen?
Heute wollen wir selbstverständlich was mitnehmen, danach drücke ich die Daumen.

Auch interessant
comments powered by Disqus
Weitere Meldungen HSV
Auch die zweite Mannschaft des HSV war in der vergangenen Saison vom Abstieg bedroht. Jetzt führt die U23 die Regionalliga-Tabelle an.

Fünf Siege aus fünf Spielen, Tabellenführer in der Regionalliga Nord. Der HSV-Nachwuchs macht endlich wieder so richtig Spaß. Und langsam spricht sich der Höhenflug der U23 auch auf den Straßen Hamburgs herum. „Es ist schon so etwas wie ein kleine Euphorie entstanden“, sagt Trainer Joe Zinnbauer.  mehr...

Es geht eng und ordentlich zur Sache: Djourou (l.) und Behrami (r.) nehmen Kachunga in die Zange.

Gegen Aufsteiger Paderborn ist Stolpern verboten! Wir berichten im Liveticker vom ersten Heimspiel des HSV in dieser Saison.  mehr...

Der Dino lacht – die Paderborner Jens Wemmer (l.) und Uwe Hünemeier sind bedient: Dieses Szenario wünschen sich die HSV-Fans heute nach Abpfiff im Volkspark.

Ein Sieg gegen Paderborn ist Pflicht. Doch Vorsicht: Gegen die „Zwerge der Liga“ tut sich der HSV zu Hause traditionell schwer. Zugang Matthias Ostrzolek kennt die Rolle des Underdogs – mit Augsburg siegte er zweimal in Hamburg. Diesmal aber soll im Gästeblock Katerstimmung herrschen.   mehr...

Unser HSV
Wählen
Holmes






Abnehmen mit Fitmio
HSV-Quiz
Platz 5: HSV-Fanliebling Sergej Barbarez bringt es in 174 Bundesligaspielen auf 65 Tore.

Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.