Knapp zehn Jahre (1997 bis 2006) spielte Thorsten Fink für die Bayern. Am kommenden Sonnabend empfängt er als HSV-Trainer seinen Ex-Klub in Hamburg. Beim Audi Star Talk (die Sendung wird am Dienstag ab 21 Uhr auf Sport1 gezeigt) stellte er sich am Montagabend in der Imtech Arena den Fragen von Moderator Klaus Gronewald. Fink redete über...
…Unterschiede zwischen dem Trainer- und Spieler-Job: Als Trainer hat man viel weniger Zeit. Man hat eine sehr große Verantwortung und macht sich ständig Gedanken. Das war als Spieler ganz anders. Ich konnte viel Golf spielen. Als Trainer kann man auf dem Platz nicht mehr aktiv eingreifen. Wobei mir das in Basel fast schon mal passiert war.
…den Last-Minute-Titelgewinn 2001 mit den Bayern in Hamburg: Das war eine Riesen-Sache. Wann wird man schon in der 94. Minute noch Meister? Ich hoffe, dass ich noch den einen oder anderen Titel in Hamburg holen kann. Ich spüre hier eine totale Aufbruchsstimmung.
…das kommende Spiel gegen die Bayern: Das ist immer etwas Besonderes. Sie sind klarer Favorit, aber wir werden sicher nicht vorher schon das Handtuch werfen. Wir werden fighten, kratzen, beißen und Gas geben. Spielerisch können wir mit ihnen nicht mithalten. Aber wir können die Bayern schlagen. Unsere Mannschaft hat Qualität.
…die Tatsache, dass er es nie in die Nationalmannschaft geschafft hat: Das ist eigentlich eine Frechheit. Mehr muss ich dazu nicht sagen.
…über Ambitionen irgendwann mal als Bundestrainer zu arbeiten: Das ist weit weg. So etwas stelle ich mir vielleicht vor, wenn man schon fast alles als Trainer erreicht hat. Erstmal hoffe ich, dass ich noch viele Jahre hier beim HSV bleibe.
…HSV-Wunschspieler Granit Xhaka: Ein guter Spieler. Er ist aber nicht nur für uns interessant. Warten wir ab, wie er sich bis zum Sommer entwickelt.
Am Trikot, an der Stimme oder an der Frisur - es gibt unterschiedliche Merkmale an denen HSV-Fans ihre Lieblingsspieler erkennen können. Aber wie sieht es denn mit den Augen aus?
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 81 | ||
| 2 | Bayern München | 77:22 | 73 | ||
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 64 | ||
| 4 | B. Mönchengladbach | 49:24 | 60 | ||
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 54 | ||
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 53 | ||
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | 48 | ||
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | 44 | ||
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | 42 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | 42 | ||
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | 41 | ||
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | 40 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 47:51 | 39 | ||
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | 38 | ||
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | 36 | ||
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | 31 | ||
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | 30 | ||
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | 23 | ||
Ein Spiel, ein Sieg: Frank Arnesens Trainerkarriere beim HSV hätte nicht besser laufen können. MOPO.DE zeigte die Punkteausbeute aller 33 Bundesliga-Trainer des Vereins.
Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.
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