Drei Spiele, nur ein Punkt – das muss sich morgen ändern. Michael Oenning erwartet einen Sieg am Sonnabend gegen Köln (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.DE) – und bezieht vorm ersten Kellerduell der Saison Stellung. Der Trainer über ...
... das Vertrauen des Vorstandes: Es zeigt mir, dass wir weiterhin gut zusammenarbeiten und die gleichen Ziele verfolgen. Aber man muss auch mit Kritik umgehen. Das tue ich. Ich denke: Wenn wir auf dem Platz Stärke zeigen und gute Leistungen bringen, wird sich alles in Wohlgefallen auflösen.
... Geduld mit dem HSV: Warum sollen wir jetzt nicht ein gutes Spiel machen? Warum nicht weiter auf junge Leute setzen? Und warum nicht auf diese Weise stabil werden? Uns bleibt doch gar nichts anderes übrig! Ich bin von diesem Weg überzeugt.
... seinen Siegplan gegen Köln: Wichtig war ein ehrlicher Umgang mit der Niederlage in München. Gegen Köln müssen wir schnell in die Zweikämpfe kommen und zügig nach vorn spielen. Und wir müssen uns an die guten Leistungen aus der Vorbereitung erinnern – warum soll uns das nicht auch gegen Köln gelingen? Aber wir müssen jetzt nicht mehr reden, sondern es einfach machen!
... den Gegner: Köln ist besser, als viele denken. Sie haben mit Novakovic und Podolski einen sehr guten Sturm. Aber: Auch der FC ist nicht in einer Lage, in der er vor Selbstvertrauen strotzt.
... Transferplanungen: Innerhalb der Frist ist bis nächsten Mittwoch mit allem zu rechnen, was Zu- oder Abgänge betrifft. Ob es auch passiert, weiß ich aber nicht.
Eine weitere Frage auf der HSV-Pressekonferenz am Donnerstag: Wie reagiert Michael Oenning auf den "Klose-Skandal"? Die „Sport-Bild“ berichtete, der Trainer habe vor der Klatsche bei Bayern seine Profis auch vor Miro Klose (wechselte im Sommer zu Lazio Rom) gewarnt. Oenning spricht von einem „Freud’schen Versprecher“. Viel mehr wurmt den Trainer aber, dass der Zwischenfall überhaupt nach Außen drang. Oenning: "Grundsätzlich ist es eine Katastrophe, wenn Interna nach außen hin besprochen werden." Hintergangen fühle er sich von seinen Profis allerdings nicht.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Bayern München | 98:18 | 91 | ||
| 2 | Borussia Dortmund | 81:42 | 66 | ||
| 3 | Bayer Leverkusen | 65:39 | 65 | ||
| 4 | FC Schalke 04 | 58:50 | 55 | ||
| 5 | SC Freiburg | 45:40 | 51 | ||
| 6 | Eintracht Frankfurt | 49:46 | 51 | ||
| 7 | Hamburger SV | 42:53 | 48 | ||
| 8 | B. Mönchengladbach | 45:49 | 47 | ||
| 9 | Hannover 96 | 60:62 | 45 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 39:47 | 44 | ||
| 11 | VfL Wolfsburg | 47:52 | 43 | ||
| 12 | VfB Stuttgart | 37:55 | 43 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 42:44 | 42 | ||
| 14 | Werder Bremen | 50:66 | 34 | ||
| 15 | FC Augsburg | 33:51 | 33 | ||
| 16 | 1899 Hoffenheim | 42:67 | 31 | ||
| 17 | Fortuna Düsseldorf | 39:57 | 30 | ||
| 18 | SpVgg Greuther Fürth | 26:60 | 21 | ||
Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.
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