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HSV-Trainer erschüttert: Fink: „Das war kein Abstiegskampf“

Kann das Debakel seiner Mannschaft nicht mit ansehen: HSV-Trainer Thorsten Fink.
Kann das Debakel seiner Mannschaft nicht mit ansehen: HSV-Trainer Thorsten Fink.
 Foto: WITTERS

0:4 in Hoffenheim, ein Rückschlag, der viele HSV-Fans sprachlos zurücklässt. Hier äußern sich Spieler, Trainer und Sportchef zum Debakel.


Thorsten Fink (Trainer): „Wir haben gezeigt, dass wir schönen Fußball spielen wollen – aber nicht, dass wir kämpfen wollen. Das war kein Abstiegskampf. Das Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung. Wir müssen jetzt eine andere Mentalität zeigen. Ich erwarte eine sofortige Reaktion. Hoffenheim hat uns vorgemacht, wie man nach langer Zeit wieder ein Spiel zu Hause gewinnen kann.“


Frank Arnesen (Sportchef): „Ab der zehnten Minute hat hier nur noch eine Mannschaft gespielt – das war Hoffenheim. Wir sind sehr enttäuscht. Vor dem Spiel hatten wir viel darüber gesprochen, dass wir einen großen Schritt machen können. Aber das haben wir nicht getan. Im Abstiegskampf musst du kämpfen, dich konzentrieren und eine Einstellung an den Tag legen, wie in den vergangenen beiden Spielen. Aber diesmal dachten wir, dass 70 Prozent reichen. Wir können uns jetzt nicht immer nur darauf verlassen, dass unsere Konkurrenten ihre Spiele auch verlieren.“

Heiko Westermann: „4:0 zu verlieren, das kann nicht sein, das darf nicht sein. Das war eine Katastrophe. Die Antwort auf diese Leistung müssen wir am Wochenende geben.“


Tolgay Arslan: „Wir haben ganz gut angefangen, uns durch das Gegentor aber total verunsichern lassen. Ich habe mich wieder am Sprunggelenk verletzt. Vielleicht hätte ich weiterspielen können, aber wir müssen es jetzt nochmal untersuchen lassen.“

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