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HSV-Talent verletzt: Bis zu fünf Spiele Pause! Son: "Ich bin sehr traurig"

Foto: WITTERS

Saisonstart verpatzt, Baustellen ohne Ende – und nun auch noch das: Heung Min Son wird dem HSV wohl in den nächsten fünf Bundesligapartien nicht zur Verfügung stehen.


Als hätte er es geahnt. Mit Tränen in den Augen verfolgte der Südkoreaner die letzten Minuten des 3:4 gegen Köln von der Bank aus. Immer wieder blickte er auf seinen rechten Knöchel, tastete ihn vorsichtig ab. Am Montag nach der Kernspintomographie erhielt Son traurige Gewissheit: Das Außenband im Sprunggelenk ist angerissen, zudem wurde ein Knochenödem (Flüssigkeitsansammlung im Knochen) festgestellt. „Er wird voraussichtlich vier bis sechs Wochen ausfallen“, erklärte Team-Doc Werner Siekmann. Wie bitter ...


Der Son-Schock – er sorgt für weitere Sorgenfalten beim HSV. Es passierte, als „Sonny“ nach einem Kopfball-Duell umknickte und sich den Knöchel verdrehte. Schon seine zweite schwere Verletzung beim HSV – im vergangenen Sommer musste er nach einem Fußbruch zwei Monate lang pausieren. Nun wird er wohl zumindest die Auftritte in Bremen (10.9.), gegen Gladbach (17.9.), in Stuttgart (23.9.) und gegen Schalke 04 (30.9.–1.2.) verpassen. Mit viel Glück könnte er Mitte Oktober in Freiburg sein Debüt feiern.


„Ich bin sehr traurig, dass es mich wieder erwischt hat“, erklärte der 19-Jährige. „Aber ich werde hart dafür arbeiten, so schnell wie möglich wieder zurück zu kommen und der Mannschaft helfen zu können.“ So, wie er es bislang tat. Zwar waren auch Sons Saisonauftritte nicht rundum überzeugend, seine Hauptaufgabe aber erfüllte er vortrefflich – und knipste! Gegen Hertha und Köln traf Son ins Schwarze, bereitete zudem einen Treffer vor.


Und nun? Gut für den HSV, dass erstmal Länderspielpause ist. So können die bis vor kurzem angeschlagenen Mladen Petric und Paolo Guerrero weiter Kräfte sammeln und sich einspielen. Auch Marcus Berg wähnt sich nach langer Auszeit bereit für seinen ersten Saison-Einsatz. Ein Trio, das nun treffen muss – unbedingt!

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