Der Junge hat einfach einen Lauf. Und jetzt trifft er für den HSV auch noch auswärts. Mit seinem sechsten Saisontor sorgte Paolo Guerrero in Köln für die Entscheidung. Es war sein erster Auswärtstreffer seit Oktober 2010. Für den Peruaner ein schmerzhaftes Vergnügen. Doch das spielte hinterher kaum mehr eine Rolle.
„Ich habe bestimmt drei oder vier Mal einen Ellenbogen abbekommen. Zum Glück haben wir dieses Spiel noch gewonnen. Das war sehr wichtig. Ich freue mich sehr über den Sieg und mein erstes Auswärtstor seit sehr langer Zeit“, so Guerrero.
Sein rechtes Auge war dick geschwollen. Bereits in der ersten Halbzeit hatte ihn ein Kölner voll erwischt. Beeinflussen ließ er sich dadurch jedoch nicht. Ganz im Gegenteil. Guerrero gab bis zur letzten Minute Vollgas. „Paolo ist ein Kämpfer. Sein Spitzname ist nicht umsonst kleiner Krieger. Er teilt aus und steckt ein. Das gehört dazu. Er ist zurzeit einfach in einer Bomben-Form“, freute sich Fink. Ähnlich sah es Sportchef Frank Arnesen. „Das Tor macht Paolo im Zusammenspiel mit Petric einfach super. In solche Szenen sieht man, welche Klasse wir in der Offensive haben.“
Der nächste Streich soll nun am Sonnabend im Derby gegen Bremen folgen. „Wir haben dort in der Hinrunde verloren und noch eine Rechnung offen“, meint Guerrero. Keine Frage, der „kleine Krieger“ ist schon ganz heiß auf den nächsten Fight.
Was für’n Pechvogel! Tom Mickel brach sich im Abschlusstraining vor dem Köln-Kick die rechte Hand – wie bereits vor zehn Monaten. Der Ersatzkeeper wird seinem Team rund zwei Monate lang fehlen.
Auch Tomás Rincón musste in Köln passen – viel besser aber hätte sein Wochenende gar nicht laufen können. Am Sonntag schwebte endlich Ehefrau Karina in Hamburg ein, gemeinsam mit seinem Schatz verfolgte „El General“ dann auf dem Sofa den Sieg in Köln.
Kim Kullig, die im Sommer vom HSV nach Frankfurt wechselte, gab am Sonnabend die Los-Fee im DFB-Pokal – und stellte klar, dass sie im Herzen immer noch Hamburgerin ist: „Gegen Hamburg hat es natürlich jede Stadt schwer. Ich vermisse Hamburg!“ Immerhin: Nach ihrem Kreuzbandriss bei der WM steigt sie nun ins Balltraining ein.
Nette Extraschicht an der Arena: Die Profis, die am Sonntag nicht oder nur wenig spielten, treffen am Montag um 11 Uhr auf die U23. Der Stamm läuft zeitgleich aus
Am Trikot, an der Stimme oder an der Frisur - es gibt unterschiedliche Merkmale an denen HSV-Fans ihre Lieblingsspieler erkennen können. Aber wie sieht es denn mit den Augen aus?
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 81 | ||
| 2 | Bayern München | 77:22 | 73 | ||
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 64 | ||
| 4 | B. Mönchengladbach | 49:24 | 60 | ||
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 54 | ||
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 53 | ||
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | 48 | ||
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | 44 | ||
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | 42 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | 42 | ||
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | 41 | ||
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | 40 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 47:51 | 39 | ||
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | 38 | ||
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | 36 | ||
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | 31 | ||
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | 30 | ||
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | 23 | ||
Ein Spiel, ein Sieg: Frank Arnesens Trainerkarriere beim HSV hätte nicht besser laufen können. MOPO.DE zeigte die Punkteausbeute aller 33 Bundesliga-Trainer des Vereins.
Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.
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