Derby verloren, 1:3 gegen Werder. Thorsten Fink beendete daraufhin unmissverständlich alle Europa-League-Hoffnungen beim HSV. „Unser Anspruch ist nicht der internationale Wettbewerb, es geht um einen Platz im gesicherten Mittelfeld. Das hat man in diesem Spiel gesehen“, sagte der HSV-Trainer.
Dass ausgerechnet der auswärts seit Monaten sieglose Erzrivale von der Weser den Coach zu dieser desillusionierenden Aussage nötigen würde, ärgerte den Coach: „Leistungsmäßig war es nicht einmal ein Rückfall, aber wer solche Fehler macht, wird einfach bestraft.“ Bei den Toren von Marko Marin (9.) und Tom Trybull (45.) sah Torhüter Jaroslav Drobny nicht sonderlich gut aus, vor dem 1:3 von Marko Arnautovic (86.) unterliefen die Innenverteidiger Heiko Westermann und Slobodan Rajkovic gemeinschaftlich einen Abstoß von Werder-Torhüter Tim Wiese. Speziell beim letzten Lapsus mochte auch HSV-Sportchef Frank Arnesen gar nicht mehr hinsehen: „Das war wirklich mehr als unnötig.“
Wie man Sicherheit ausstrahlt, demonstrierte Wiese, der nach einer starken Leistung mit dem Megafon auf die Treppen zum Bremer Fanblock kletterte. Ob Paolo Guerrero, Mladen Petric oder Dennis Aogo sogar mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze: Wiese stand immer goldrichtig. Nur beim abgefälschten Petric-Freistoß (76.) sprang der 30-Jährige in die falsche Ecke. „Gegen uns spielt Wiese immer stark“, konstatierte ein ernüchterter Boss Carl Jarchow. Auch das gehört zur HSV-Realität.
Viel Zeit zur Organisation blieb nicht – doch auf den HSV wartet am Montag ein netter Test. Um 15 Uhr geht’s auf dem Trainingsplatz an der Arena gegen Dänemarks Tabellenführer FC Kopenhagen.
Faire Geste von Thorsten Fink. Weil Werder den Ball zweimal wegen Verletzungen ins Aus drosch, der HSV ihn aber nicht wieder zurückspielte, entschuldigte sich der Coach später bei Thomas Schaaf: „Das muss man dann schon machen.“
Im 22. Einsatz hat’s endlich geklappt: Piotr Trochowski traf erstmals in der „La Liga“, feierte sein Tor zum 2:0-Endstand des FC Sevilla gegen Osasuna dem Ereignis entsprechend – mit einem Salto.
Am Trikot, an der Stimme oder an der Frisur - es gibt unterschiedliche Merkmale an denen HSV-Fans ihre Lieblingsspieler erkennen können. Aber wie sieht es denn mit den Augen aus?
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 81 | ||
| 2 | Bayern München | 77:22 | 73 | ||
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 64 | ||
| 4 | B. Mönchengladbach | 49:24 | 60 | ||
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 54 | ||
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 53 | ||
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | 48 | ||
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | 44 | ||
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | 42 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | 42 | ||
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | 41 | ||
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | 40 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 47:51 | 39 | ||
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | 38 | ||
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | 36 | ||
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | 31 | ||
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | 30 | ||
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | 23 | ||
Ein Spiel, ein Sieg: Frank Arnesens Trainerkarriere beim HSV hätte nicht besser laufen können. MOPO.DE zeigte die Punkteausbeute aller 33 Bundesliga-Trainer des Vereins.
Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.
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