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HSV-Legende zittert mit: Uwe Seeler: „Jungs, schont bitte meine Nerven“

Uwe Seeler fürchtet mehr denn je um die Bundesliga-Existenz seines HSV.
Uwe Seeler fürchtet mehr denn je um die Bundesliga-Existenz seines HSV.
Foto: dpa

Einmal noch zittern, hoffen und bangen – dann soll alles klar sein. Schon am Sonnabend, gegen 17.20 Uhr, könnte der HSV den Klassenerhalt feiern. Insbesondere Hamburgs Super-Idol wünscht sich nichts sehnlicher als das.

Zumindest eines steht für Uwe Seeler fest. Was auch immer in Nürnberg passiert (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.DE), es wird nichts für schwache Nerven sein. „Das geht ja schon seit Wochen so“, klagt der 75-Jährige sein Leid. „Die Angst vor dem Abstieg war da und sie ist es bei mir noch immer.“ Deshalb gibt Hamburgs bester Fußballer aller Zeiten den HSV-Profis nur einen Wunsch mit auf den Weg ins Frankenland: „Jungs, bitte schont meine Nerven ein wenig ...!“

Zu gern würde „Uns“ Uwe wenigstens ein Heimspiel dieser Saison ganz entspannt genießen können. Sollte der HSV auch in Nürnberg bestehen, könnte der Auftritt gegen Mainz kommende Woche zur großen Klassenerhaltsparty werden.

„Das wäre schön“, sagt Seeler. „Ich habe schon lange kein HSV-Spiel mehr entspannt sehen können.“ Denn diese Saison hat ihn geschlaucht: „Man denkt ja immer, ich sollte in meinem Alter über den Dingen stehen. Aber davon kann keine Rede sein. Man muss die Situation noch immer sehr, sehr ernst nehmen.“

Am Sonnabend gilt’s. Nach dem Sieg gegen Hannover will der HSV nachlegen. Sich und Seeler Ruhe verschaffen. „Aber das geht nur, wenn alle ohne Ende fighten“, erklärt „Uns Uwe“. „Ich hoffe, die Mannschaft weiß das – sie muss punkten!“


Seeler hat gesprochen – der Käpt’n hat’s vernommen. „Wir wollen auch in Nürnberg unser gutes Gesicht zeigen“, verspricht Heiko Westermann. Um hinterher mal so richtig aufatmen zu können. Nicht nur Seeler würde es den Profis danken.


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