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HSV-Keeper sieht Zukunft locker: Rost: "Im schlimmsten Fall zum Arbeitsamt"

David Jarolim und Frank Rost ach dem 0:0 in Hoffenheim.
David Jarolim und Frank Rost ach dem 0:0 in Hoffenheim.
Foto: WITTERS

Mit zwei blitzsauberen Reaktionen sicherte Frank Rost seinem HSV das 0:0 in Hoffenheim – aber wie lange bleibt es noch sein HSV? Der Keeper ließ seine Zukunft offen. „Ich treffe irgendwann eine Entscheidung. Aber ich habe gesagt, dass ich in der Bundesliga nicht wechsel – dazu steh ich“, bekräftigte der Routinier.


Der Mann des klaren Wortes will sich voll auf den Liga-Endspurt konzentrieren – schwer genug, findet Rost. „Viele Spieler machen sich Gedanken darüber, was nächstes Jahr wird. Auch für den Trainer ist es schwierig. Er fragt sich vielleicht auch, ob er morgen noch da ist.“

Der 37-Jährige versucht die unsteten Verhältnisse beim HSV auszublenden, beurteilte die Gesamtlage am Sonnabend mit einem Schmunzeln. „So ist Fußball in Hamburg. Man muss das vielleicht auch mit einer Schippe Humor nehmen.“ Das schien ihm nach seiner guten Leistung in Hoffenheim einigermaßen leicht zu fallen. „Im schlimmsten Fall melde ich mich in drei Monaten beim Arbeitsamt – aber das wird wohl eher nicht passieren.“ Auch damit dürfte er richtig liegen.

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