Es gab in der Geschichte des Fußballs schon die eigenartigsten Spielausfälle. Nun wäre der HSV beinahe des Opfer einer völlig verrückten Platzpanne geworden.
Weil allzu eifrige Kaninchen den Rasen in Westerland komplett umpflügten, drohte der Ausfall des für heute angesetzten Tests gegen die Nordfrieslandauswahl! Der wurde nun kurzerhand auf den Trainingsplatz an der Kaserne in List verlegt. Die Hamburger aber sind um eine kuriose Erfahrung reicher: Alarm – die Karnickel sind los!
01.07.2011, 18.30 Uhr Nordfriesland-Auswahl - HSV (auf Sylt)
03.07.2011, 17.00 Uhr VfL Wolfsburg - HSV (Sparda Bank-Cup, Flensburg)
06.07.2011, 18.30 Uhr Polizeiauswahl HH/SH - HSV (in Norderstedt)
Michael Oenning nimmt seine Jungs auf Sylt richtig ran! Bislang überschritt der Trainer bei jeder Einheit auf dem Platz die 120-Minuten-Marke. Auffällig: Muhamed Besic (18) ist bei den Ausdauerläufen der mit Abstand Schnellste - niemand kann dem jungen Bosnier folgen.
Im „Sylter Stadion“ geht nichts mehr. Klubmanager Bernd Wehmeyer und die drei Greenkeeper des HSV überzeugten sich gestern von den komplett unzumutbaren Platzverhältnissen. „Da kann auf keinen Fall gespielt werden“, so Wehmeyer. „Die Verletzungsgefahr ist viel zu groß. Und wenn man die Löcher stopft, würden die Kaninchen sie im Morgengrauen wieder aufreißen.“ Guter Rat war zunächst teuer – immerhin waren schon 600 Karten verkauft worden. Nachdem die Kurverwaltung und das Ordnungsamt zustimmten, gab Wehmeyer dann um 13.30 Uhr grünes Licht.
List statt Westerland, der HSV hat ein „Heimspiel“. Und die Westerländer Karnickel dürfen sich weiter austoben …
Auf diesem Platz haben sich die Hasen niedergelassen und das Grün unbespielbar gemacht.
Foto: WITTERS
Volle Konzentration: Jeffrey Bruma bei seinem ersten Auftritt.
Foto: WITTERS
Michael Oenning gibt Anweisungen und hat sichtlich mit der steifen Brise auf Sylt zu kämpfen.
Foto: WITTERS| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Bayern München | 98:18 | 91 | ||
| 2 | Borussia Dortmund | 81:42 | 66 | ||
| 3 | Bayer Leverkusen | 65:39 | 65 | ||
| 4 | FC Schalke 04 | 58:50 | 55 | ||
| 5 | SC Freiburg | 45:40 | 51 | ||
| 6 | Eintracht Frankfurt | 49:46 | 51 | ||
| 7 | Hamburger SV | 42:53 | 48 | ||
| 8 | B. Mönchengladbach | 45:49 | 47 | ||
| 9 | Hannover 96 | 60:62 | 45 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 39:47 | 44 | ||
| 11 | VfL Wolfsburg | 47:52 | 43 | ||
| 12 | VfB Stuttgart | 37:55 | 43 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 42:44 | 42 | ||
| 14 | Werder Bremen | 50:66 | 34 | ||
| 15 | FC Augsburg | 33:51 | 33 | ||
| 16 | 1899 Hoffenheim | 42:67 | 31 | ||
| 17 | Fortuna Düsseldorf | 39:57 | 30 | ||
| 18 | SpVgg Greuther Fürth | 26:60 | 21 | ||
Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.
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