Acht Punkte Rückstand auf die Europa-League-Plätze, acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. Der HSV ist endgültig im Niemandsland der Bundesliga-Tabelle angekommen. Zeit zum Experimentieren sei nun aber keine, sagt Trainer Thorsten Fink: „Nach unten geht immer was. Wir sind noch nicht raus. Außerdem haben wir das Ziel, in die Top 10 zu kommen.“ Entsprechend werde er nun „nicht alles durcheinanderwirbeln“, so Fink.
Ein Spielerwechsel zeichnet sich im Hinblick auf Gladbach aber doch ab. Ivo Ilicevic konnte zwar im Test gegen Kopenhagen (2:3) keine Glanzpunkte setzen, ließ aber zuletzt als Joker in der Bundesliga aufhorchen und drängt in die Startelf. „Er hat gut trainiert“, lobt der Coach. „Das Einzige, was ihm fehlt, ist eine Chance, das zu zeigen.“ Die wird er wohl am Freitagabend (20.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.DE) unter Flutlicht erhalten.
„Ich bin fit und fühle mich wohl“, sagt der fränkische Kroate, der zuletzt mit Wadenproblemen kämpfen musste. „Jetzt will ich voll angreifen.“ Vorerst wohl auf der (nicht ganz so geliebten) rechten Außenbahn, auf der Jacopo Sala zuletzt überspielt wirkte.
Die Spieler, die gegen Werder in der Startelf gestanden hatten, absolvierten am Montag Krafttraining und einen langen Lauf. Mladen Petric musste wegen eines Blutergusses im Oberschenkel passen. Sein Einsatz am Freitag gegen Gladbach ist aber nicht gefährdet.
Er wäre der wohl beste Experte. Groß über das Champions-League-Spiel „seiner“ Bayern gegen „seine“ Basler will Thorsten Fink aber nicht sprechen. „Da habe ich alle Interviews abgesagt. Das ist nicht meine Aufgabe“, erklärt er. „Das einzige, was ich sage, ist, dass die Bayern nur verlieren und Basel nur gewinnen kann.“
Marcell Jansen ist am kommenden Sonnabend Studiogast bei den Sky-Moderatoren Jessica Kastrop und Oliver Pocher in der Sendung „Samstag Live“ (20.30 Uhr).
Training ist am Dienstag um 10 Uhr.
Am Trikot, an der Stimme oder an der Frisur - es gibt unterschiedliche Merkmale an denen HSV-Fans ihre Lieblingsspieler erkennen können. Aber wie sieht es denn mit den Augen aus?
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 81 | ||
| 2 | Bayern München | 77:22 | 73 | ||
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 64 | ||
| 4 | B. Mönchengladbach | 49:24 | 60 | ||
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 54 | ||
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 53 | ||
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | 48 | ||
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | 44 | ||
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | 42 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | 42 | ||
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | 41 | ||
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | 40 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 47:51 | 39 | ||
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | 38 | ||
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | 36 | ||
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | 31 | ||
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | 30 | ||
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | 23 | ||
Ein Spiel, ein Sieg: Frank Arnesens Trainerkarriere beim HSV hätte nicht besser laufen können. MOPO.DE zeigte die Punkteausbeute aller 33 Bundesliga-Trainer des Vereins.
Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.
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