Kein Derby ohne Zwischenfälle? Scheint fast so. Auch beim 1:3 am Sonnabend rasteten einige (wenn auch wenige) HSV- und Werder-Anhänger aus. Das wird vor allem den HSV teuer zu stehen kommen.
Vor nicht mal einem Jahr sorgte der Bierbecher-Skandal am Millerntor für Furore. Doch auch im Volkspark fliegen die Becher mitunter tief ...
Nach 43 Minuten wurde Werders Marko Marin vor der Ausführung eines Eckballs von einem halb gefüllten Behältnis und einem Feuerzeug an der Wade getroffen, echauffierte sich zurecht: „Das ist eine Frechheit! Ich hoffe nicht, dass es üblich wird, dass gegnerische Spieler verletzt werden!“ Schiri Kinhöfer vermerkte die Vorfälle in seinem Spielbericht, der DFB wird gegen den HSV ermitteln. Andere Klubs kassierten in vergleichbaren Fällen Strafen von 5000 bis 10.000 Euro.
Ein dummes Verhalten eines Hamburger „Anhängers“ kostet den HSV Geld und Sympathien – doch auch die Bremer ließen sich nicht lumpen. Weit nach Abpfiff schlugen einige Werder-VIP’s (!) einen Ordner krankenhausreif und entkamen. Der Wachmann wurde abtransportiert, konnte die Klinik mit einem Cut über dem Auge aber wieder verlassen.
Fast wäre es auch noch zu einem Mega-Skandal gekommen. Vor der Partie entdeckte die Polizei auf der Tribüne zwei Tüten mit Bannern und Konfetti – offenbar durchtränkt mit Brandbeschleuniger. Die Polizei nahm zwei Personen in Gewahrsam, gab am Sonntag aber Entwarnung: Offenbar wurden die Utensilien nur mit frischer Farbe bedacht, rochen deshalb verdächtig.
„Leider gibt es immer noch eine gewisse Anzahl von Unverbesserlichen“, bilanzierte Klubboss Carl Jarchow nach dem Derby. Dass die strengeren Einlasskontrollen fruchteten und zumindest diesmal keine Pyrotechnik im HSV-Block gezündet wurde, blieb da nur ein schwacher Trost.
Am Trikot, an der Stimme oder an der Frisur - es gibt unterschiedliche Merkmale an denen HSV-Fans ihre Lieblingsspieler erkennen können. Aber wie sieht es denn mit den Augen aus?
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 81 | ||
| 2 | Bayern München | 77:22 | 73 | ||
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 64 | ||
| 4 | B. Mönchengladbach | 49:24 | 60 | ||
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 54 | ||
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 53 | ||
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | 48 | ||
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | 44 | ||
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | 42 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | 42 | ||
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | 41 | ||
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | 40 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 47:51 | 39 | ||
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | 38 | ||
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | 36 | ||
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | 31 | ||
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | 30 | ||
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | 23 | ||
Ein Spiel, ein Sieg: Frank Arnesens Trainerkarriere beim HSV hätte nicht besser laufen können. MOPO.DE zeigte die Punkteausbeute aller 33 Bundesliga-Trainer des Vereins.
Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.
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