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Fünf Tore in sechs Spielen: HSV-Lette Artjoms Rudnevs: Die Liebe macht ihn so stark

Sein achter Saisontreffer fiel im Nord-Derby gegen Bremen: Artjoms Rudnevs jubelt nach seinem Tor zum 3:1 für den HSV.
Sein achter Saisontreffer fiel im Nord-Derby gegen Bremen: Artjoms Rudnevs jubelt nach seinem Tor zum 3:1 für den HSV.
Foto: WITTERS

Über eine Stunde peitscht der Regen auf den Trainingsplatz. Artjoms Rudnevs lächelt trotzdem. „Ich bin einfach glücklich, wenn ich Tore schieße“, sagt der Lette. Und das wird langsam zum Dauerzustand.

Acht Treffer stehen auf dem Konto des 25-Jährigen. Allein in den vergangenen sechs Spielen traf Rudi fünf Mal. Von einem Fehleinkauf ist keine Rede mehr. Die Fans feiern ihn mit Sprechchören.

Dabei war Rudnevs äußerst hölzern in die Saison gestartet. Technische Unzulänglichkeiten machten den Stürmer zum Gespött. „Darauf habe ich aber nicht gehört. Ich wusste, dass ich ein bisschen Zeit brauchen werde“, sagt der letztjährige Torschützenkönig der polnischen Liga.

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Dass er dann durchstartete, ist vor allem zwei Frauen zu verdanken: Ehefrau Santa und Töchterchen Arina. Im Oktober zogen die beiden bei ihm in Nienstedten ein. Heimweh und Sorgen verschwanden, der Knoten platzte beim introvertierten Angreifer. „Sie sind das Wichtigste in meinem Leben“, sagt Rudnevs. „Ich bin ein totaler Familienmensch.“ Wenn er auf dem Platz dem Ball nachjagt, schauen ihm Arina und Santa auf dem Sofa dabei zu. Fürs Stadion sei seine Tochter mit 21 Monaten noch zu jung. „Da ist der Mittagsschlaf wichtiger.“

Rudnevs ist bescheiden, kein Typ mit Allüren. „Ein guter Charakter“, sagt Trainer Thorsten Fink. Manchmal sei er ihm fast schon zu gutmütig. Da wünsche er sich: „Mensch, wenn dich schon einer schubst, dann fall doch auch mal hin, damit wir einen Freistoß bekommen“, lacht Fink. „Aber er ist eben kein Weichei. Den kann ich auch mal anschreien, das macht ihm nichts. Er nimmt sich das positiv zu Herzen und bricht dann nicht innerlich zusammen, das finde ich gut. Er ist ein Mann!“ Ein Mann auf der Sonnenseite.

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