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Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 26.2.2013

Fink zieht die Zügel an: HSV: Jetzt knallt’s im Training

Von Florian Rebien
Jagdszenen im Training: Jacopo Sala (u.) senst unter den Augen von Trainer Thorsten Fink (l.) Rafael van der Vaart um. Später musste der Holländer die Einheit wegen einer Risswunde am Schienbein abbrechen.
Jagdszenen im Training: Jacopo Sala (u.) senst unter den Augen von Trainer Thorsten Fink (l.) Rafael van der Vaart um. Später musste der Holländer die Einheit wegen einer Risswunde am Schienbein abbrechen.
Foto: INSIDE

Thorsten Fink hatte es angekündigt. In dieser Woche weht beim HSV ein anderer Wind. Druck soll die Mannschaft nach dem 1:5-Derby-Debakel in Hannover bekommen. Zum Auftakt holte der Coach gleich mal zur Einzelkritik vor versammelter Runde aus. Die richtige Wirkung hat er damit offenbar nicht verfehlt. Am Dienstag folgte eine Trainingseinheit, die man in dieser Form schon länger nicht mehr beim HSV gesehen hatte.

Knapp 100 Minuten ging es auf dem Platz zur Sache. In vier Teams traten van der Vaart & Co zum internen Turnier auf dem Kleinfeld gegeneinander an. Zwischendurch knallte es immer wieder richtig. Tolgay Arslan und Gojko Kacar gerieten aneinander, Rafael van der Vaart zog sich bei einem Zweikampf sogar eine Risswunde am Schienbein zu und musste auf die zweite Einheit am Nachmittag verzichten. Heute soll der Holländer wieder mitmischen. Nicht auszuschließen, dass es dann wieder knallt. Denn den Profis hat es offenbar gefallen.

Rafael van der Vaart zog sich beim Training eine Risswunde zu.
Rafael van der Vaart zog sich beim Training eine Risswunde zu.
Foto: INSIDE-Picture

„Das Training ist nach dem Hannover-Spiel für uns auch Frustbewältigung. Es gab viele Fouls und Zweikämpfe. So gehört sich das. Es war ordentlich Feuer drin. Das müssen wir nun ins nächste Spiel mitnehmen“, erklärte Heiko Westermann, der mit seiner Gruppe den internen Wettkampf gestern gewinnen konnte.

Für den Rest der Woche erwartet der Kapitän weitere harte Einheiten. Schon jetzt ist er überzeugt, dass sein Team dann am Sonnabend gegen Fürth die richtige Reaktion und Antwort auf dem Platz geben wird. „Ein 1:5 in Hannover ist hart. Wer jetzt nicht wach ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Wir müssen dieses schlechte Gefühl loswerden“, so Westermann.

Dass es dabei auf dem Platz dann auch mal härter und lauter wird, ist für ihn kein Problem. Genau wie die Einzelkritik des Trainers. „Es sicherlich nicht schlecht, dass manche Sache jeder mitbekommt. Solche Ansagen gehen dann an einem nicht einfach vorbei.“

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1. Bundesliga
Mannschaft Tore Punkte
1 Bayern München 98:18 91
2 Borussia Dortmund 81:42 66
3 Bayer Leverkusen 65:39 65
4 FC Schalke 04 58:50 55
5 SC Freiburg 45:40 51
6 Eintracht Frankfurt 49:46 51
7 Hamburger SV 42:53 48
8 B. Mönchengladbach 45:49 47
9 Hannover 96 60:62 45
10 1. FC Nürnberg 39:47 44
11 VfL Wolfsburg 47:52 43
12 VfB Stuttgart 37:55 43
13 1. FSV Mainz 05 42:44 42
14 Werder Bremen 50:66 34
15 FC Augsburg 33:51 33
16 1899 Hoffenheim 42:67 31
17 Fortuna Düsseldorf 39:57 30
18 SpVgg Greuther Fürth 26:60 21
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