Erst Frankfurt, dann Frankreich – René Adler setzt zum nächsten Höhenflug an. Gegen die Eintracht will Hamburgs Super-Torwart heute mit dem HSV den fünften Heimsieg in Folge feiern. Nächste Woche geht es für ihn dann mit der Nationalmannschaft nach Paris. Im Test gegen die „Équipe Tricolore“ wird der 28-Jährige sein Comeback im DFB-Tor feiern.
Joachim Löw legte die Karten bereits gestern offen auf den Tisch. „René Adler hat in der Bundesliga eine sehr starke Hinserie gespielt. Nachdem er gegen die Niederlande in unser Aufgebot zurückgekehrt ist, hat er nun eine Chance verdient, sich gegen Frankreich zu beweisen“, so der Bundestrainer. Für Adler eine tolle Bestätigung seiner Leistung. Entsprechend groß war seine Freude:
„Das ist eine schöne Überraschung für mich. Gegen Holland saß ich ja nur auf der Bank, deswegen fühlt es sich jetzt wie ein richtiges Comeback an. Ich kann mich nur bedanken für das Vertrauen. Auch beim HSV. Ohne den Wechsel nach Hamburg und den Rückhalt, den ich hier erfahren habe, wäre auch eine Rückkehr in die Nationalmannschaft nicht möglich gewesen.“
Am Mittwoch gibt es nun in Frankreich die Belohnung. Bevor es soweit ist, rückt heute aber erst mal wieder die Bundesliga in den Vordergrund. Drei Punkte sollen gegen Frankfurt her. Adler ist heiß auf das Duell gegen die Eintracht. In der Hinrunde gab es für ihn und den HSV beim Aufsteiger noch eine bittere Niederlage. „Ich erinnere mich noch sehr gut an das Spiel, wie unglücklich wir dort verloren haben. Wir haben mit Frankfurt ganz sicher noch eine Rechnung offen.“
An der nötigen Motivation wird es also nicht mangeln. Adler weiter: „In der Hinrunde hatte wir nach drei Spielen null Punkte. Jetzt können es sieben sein. Die Aussicht auf so einen guten Start aus der Rückrunde pusht uns zusätzlich.“ Auch personell sieht es gut aus. Marcell Jansen hat seine Grippe rechtzeitig auskuriert und kann heute in der Startelf auflaufen. Rechts im Mittelfeld darf wieder Tolgay Arslan für Per Skjelbred ran.
Der Brasilianer, der hier mit Kevin Keegan (r.) posiert, trägt den schönen Namen Waldomir Pacheco Buca. Der erste Samba-Import des HSV spielte 1980 genau eine Halbzeit lang. Das war's!
Foto: WITTERS| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Bayern München | 98:18 | 91 | ||
| 2 | Borussia Dortmund | 81:42 | 66 | ||
| 3 | Bayer Leverkusen | 65:39 | 65 | ||
| 4 | FC Schalke 04 | 58:50 | 55 | ||
| 5 | SC Freiburg | 45:40 | 51 | ||
| 6 | Eintracht Frankfurt | 49:46 | 51 | ||
| 7 | Hamburger SV | 42:53 | 48 | ||
| 8 | B. Mönchengladbach | 45:49 | 47 | ||
| 9 | Hannover 96 | 60:62 | 45 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 39:47 | 44 | ||
| 11 | VfL Wolfsburg | 47:52 | 43 | ||
| 12 | VfB Stuttgart | 37:55 | 43 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 42:44 | 42 | ||
| 14 | Werder Bremen | 50:66 | 34 | ||
| 15 | FC Augsburg | 33:51 | 33 | ||
| 16 | 1899 Hoffenheim | 42:67 | 31 | ||
| 17 | Fortuna Düsseldorf | 39:57 | 30 | ||
| 18 | SpVgg Greuther Fürth | 26:60 | 21 | ||
Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.
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