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Die Affäre Gagelmann: Schiri schweigt zu HSV-Vorwürfen

Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen)
Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen)
Foto: dpa

Üble Nachrede, böser Ausrutscher oder doch noch mehr? Nach dem 1:1 des HSV beim 1. FC Nürnberg verstummt die Diskussion um Schiedsrichter Peter Gagelmann nicht. Ganz im Gegensatz zum Schiri selbst.


Der 43-jährige Bremer war am Montag für keinerlei Stellungnahme zu erreichen. Dabei hätte er vielleicht einiges aus der Welt räumen können, was ihm vorgeworfen wird. „Ihr verliert heute sowieso“ und „…dass ich überhaupt so ein Spiel pfeifen muss…“ soll Gagelmann zu HSV-Profis gesagt haben. Als „Frechheit“ bezeichnete David Jarolim die vermeintlichen verbalen Ausbrüche des Unparteiischen.


Aus der Nürnberger Ecke kommen ähnliche Vorwürfe. Torwart Raphael Schäfer berichtete, Gagelmann habe das Spiel als „Drecks-Kick“ bezeichnet und die merkwürdige Entscheidung, nur eine Minute nachspielen zu lassen mit dem Satz begründet: „Seid froh, dass es vorbei ist.“ Torschütze Daniel Didavi erklärte, Gagelmanns Auftreten sei „komisch“ gewesen.


Die Affäre kommt für den Referee, der hauptberuflich im Kundencenter einer Veranstaltungsagentur arbeitet, zu einem ungünstigen Zeitpunkt, war er doch vor einer Woche erst für seine in dieser Saison tadellosen Leistungen damit belohnt worden, dass er am 12. Mai das DFB-Pokal-Finale pfeifen darf.


Auf diesem Auftritt dürfte nun ein Schatten liegen. In Gefahr gerät er aber nicht. HSV-Boss Carl Jarchow rechnet zumindest nicht mit einer Reaktion des DFB. Ob er sich selbst noch an die dort Verantwortlichen wenden werde, ließ er am Montag offen: „Das werden wir auf unserer Vorstandssitzung kurz beraten.“ Die findet am Dienstag statt.

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