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Bibber-Kick gegen Bayern: Was ziehen die HSV-Profis an?

Lange rote Hose, das langärmlige T-Shirt in weiß und die Mütze beim Warmmachen und auf der Ersatzbank – die HSV-Zeugwarte Mario Mosa (l.) und Miro Zadach sind optimal vorbereitet.
Lange rote Hose, das langärmlige T-Shirt in weiß und die Mütze beim Warmmachen und auf der Ersatzbank – die HSV-Zeugwarte Mario Mosa (l.) und Miro Zadach sind optimal vorbereitet.
Foto: WITTERS

Gesund geht anders. Mitten in der übelsten Kältewelle dieses Winter trifft der HSV am Sonnabend (18.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.DE) auf den FC Bayern. Was aber unternehmen die Profis gegen die eisigen Temperaturen? Die MOPO schaute sich in der HSV-Kabine um.


Mladen Petric hat so seine eigenen Vorstellungen von dem, was ihn erwartet. „Bei der Kälte helfen sogar Handschuhe nicht mehr richtig“, berichtet der Angreifer. „Ich habe beim Training gemerkt, dass die Finger trotzdem kalt werden.“ Dennoch werden wohl nahezu alle HSV-Profis am Sonnabend auf ein wärmendes Stück Stoff an den Händen setzen. Gewohnheit ist das halbe Leben.


Die Zeugwarte des HSV wissen genau Bescheid. Mario Mosa (44) und Miro Zadach (51) kennen die Vorlieben ihrer Profis aus dem Effeff. Schon vor der Partie beginnt heute die Vorsorge, „die meisten trinken Tee mit Zitrone oder Kaffee“, weiß Mosa. Das wärmt von innen. Und ist die halbe Miete.


Ansonsten bietet sich den Hamburgern eine überschaubare Schutz-Palette. Mützen sind ohnehin nur während des Trainings erlaubt, zudem untersagte die FIFA vor wenigen Monaten den Gebrauch von Halsschützern. Deshalb können die Profis neben Handschuhen lediglich auf eine lange rote Hose und ein weißes Shirt zum Unterziehen setzen. An der Hose zeigte bislang lediglich Paolo Guerrero Interesse, das Shirt (mit leicht höhergestelltem Kragen) ist vor allem für Dennis Diekmeier unverzichtbar. „Allein schon wegen meines Asthmas“, weiß der Rechtsverteidiger. Durch die zurzeit besonders kalte, trockene Luft könnte Diekmeier ansonsten zügig Atemprobleme bekommen.


Zé Roberto, der den HSV im Sommer Richtung Katar verließ, hatte übrigens seine ganz eigene Methode, sich gegen die Kälte zu schützen. „Er hat sich immer Plastiktüten um die Füße gebunden“, weiß Mosa zu berichten. Den aktuellen HSV-Profis sind solche Mittelchen fremd. „Aber nach ein paar Minuten merken sie die Kälte ohnehin nicht mehr“, glaubt Zadach.

Auf nichts anderes setzt auch Petric: „Was man gegen die Kälte machen soll? Am besten gar nicht daran denken …“

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Platz 5: HSV-Fanliebling Sergej Barbarez bringt es in 174 Bundesligaspielen auf 65 Tore.

Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.