Sportlich blieb alles im Rahmen. Doch wieder mal wird der Nord-Klassiker zwischen dem HSV und Werder Bremen (1:3) in schlechter Erinnerung bleiben – weil Anhänger beider Lager über die Stränge schlugen. Ein Becherwurf, ein gerade noch verhindertes Feuer auf der Tribüne und ein zusammengeschlagener Ordner – mehrere Chaoten verliehen dem Derby eine üble Fratze.
Mit heftigen Leibesvisitationen hatte der HSV auf die Pyro-Vorfälle der vergangenen Monate reagiert. Tatsächlich rauchte es diesmal nur im Werder-Block. Doch ein paar Dumme finden sich immer – und schlugen diesmal auf andere Weise zu …
Die Becher-Attacke: Nach 43 Minuten wurde Werders Marko Marin vor der Ausführung eines Eckballs von einem halb gefüllten Bierbecher und einem Feuerzeug an der Wade getroffen, sackte zusammen. „Einige Leute sind keine richtigen Fans“, schimpfte er. „Wenn man plötzlich getroffen wird, reagiert man so. Ich hoffe, dass es nicht üblich wird, dass gegnerische Spieler verletzt werden sollen.“ Da Schiri Kinhöfer den Fall vermerkte, wird der HSV dafür blechen müssen.
Der Fahnen-Alarm: Vor dem Anpfiff entdeckten Polizisten zwei Tüten mit Transparenten und Konfetti, nahmen zwei HSV-Fans fest. Der Verdacht: Pappe und Papier seien in Brandbeschleuniger getränkt worden. Ein Fehlalarm. „Es hat sich herausgestellt, dass die Transparente frisch bemalt waren und deswegen verdächtig rochen“, sagte ein Polizeisprecher.
Der Ordner-Schock: Auch Werder-Fans benahmen sich daneben. Nach Abpfiff wanderten Bremer Anhänger aus dem VIP-Raum und schlugen einen Ordner zusammen. Der Verletzte musste ins Krankenhaus.
Und so sollen Derbys wirklich Spaß bringen?
Am Trikot, an der Stimme oder an der Frisur - es gibt unterschiedliche Merkmale an denen HSV-Fans ihre Lieblingsspieler erkennen können. Aber wie sieht es denn mit den Augen aus?
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 81 | ||
| 2 | Bayern München | 77:22 | 73 | ||
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 64 | ||
| 4 | B. Mönchengladbach | 49:24 | 60 | ||
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 54 | ||
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 53 | ||
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | 48 | ||
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | 44 | ||
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | 42 | ||
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | 42 | ||
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | 41 | ||
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | 40 | ||
| 13 | 1. FSV Mainz 05 | 47:51 | 39 | ||
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | 38 | ||
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | 36 | ||
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | 31 | ||
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | 30 | ||
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | 23 | ||
Ein Spiel, ein Sieg: Frank Arnesens Trainerkarriere beim HSV hätte nicht besser laufen können. MOPO.DE zeigte die Punkteausbeute aller 33 Bundesliga-Trainer des Vereins.
Mladen Petric hat für den HSV bislang 31 Bundesliga-Tore erzielt. Das reicht noch nicht für die Top 20 aller Zeiten. Wer's geschafft hat, lesen Sie hier.
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