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Auf dem Weg zum HSV-Stammspieler: Tesche: Erst Traumtreffer, dann Salto und Jubel

Robert Tesche feiert nach dem Sieg des HSV in Stuttgart.
Robert Tesche feiert nach dem Sieg des HSV in Stuttgart.
Foto: Bongarts/Getty Images

Es war die 67. Minute. Nach einer Ecke von Gökhan Töre landete der Ball über Stuttgarts Gentner und Molinaro bei Robert Tesche.

Der 24-Jährige fackelte nicht lange und knallte die Kugel per Volleyschuss zum 2:1 ins Tor der Schwaben. Ein echter Traumtreffer, der entsprechend bejubelt wurde. Mit einem Radschlag und anschließendem Rückwärtssalto feierte Tesche seinen Siegtreffer. Haltungsnote eins! Auf der Tribüne rieben sich einige Zuschauer verdutzt die Augen. So hatte man ihn zuvor beim HSV noch nie erlebt.

Die MOPO fragte bei Salto-Tesche nach. Was war denn da los? Der Ex-Bielefelder klärt auf: „Es ist einfach aus der Emotion heraus passiert. Das war nicht geplant. Ich habe mich einfach gefreut. Es war schließlich auch ein sehr wichtiges Tor für den HSV.“ Und woher kommen seine Turner-Qualitäten? Tesche: „Das kann ich schon seit der D-Jugend. Ein paar Engländer haben es mir beigebracht. Zuvor habe ich es bislang nur einmal gezeigt. Da habe ich noch in Bielefeld gespielt und am letzten Spieltag haben wir in Stuttgart den Klassenerhalt geschafft.“

Nun lud der VfB wieder zum Salto-Jubel ein. Für Tesche war es ein ganz besonderer Moment. „Stuttgart ist ein gutes Pflaster für mich. Es war sicherlich bislang mein wichtigstes HSV-Tor“, erzählt der 24-Jährige, der sich bei den Hamburgern mehr und mehr zum Stammspieler entwickelt. Dass er die Qualitäten dazu hat, steht spätestes seit Freitagabend fest. Geht es nach ihm, wird es schon bald auch in der Imtech Arena in Hamburg den Salto-Jubel zu sehen geben.

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